Die U19 von RWE darf weiter auf den Klassenerhalt in der Bundesliga hoffen. Am überraschenden 2:0-Sieg gegen Schalke hatte auch der neue Trainer großen Anteil.

RWE U19

Sieg beim Debüt: Kotziampassis riesig stolz

22. April 2017, 16:28 Uhr
Foto: Thorsten Tillmann

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Die U19 von RWE darf weiter auf den Klassenerhalt in der Bundesliga hoffen. Am überraschenden 2:0-Sieg gegen Schalke hatte auch der neue Trainer großen Anteil.

"Ich bin riesig stolz auf die Mannschaft. Hut ab", freute sich Toni Kotziampassis nach dem Spiel. Sein Debüt als Trainer der U19 lief absolut nach Plan, teilweise sogar besser. Gegen den Titelkandidaten aus Gelsenkirchen zeigte sein Team eine starke kämpferische Leistung, die am Ende mit wichtigen Punkten für den Klassenerhalt belohnt wurde. Kotziampassis hat der Essener U19 offensichtlich Schwung und Mut gegeben, zudem die richtigen Worte in seiner Ansprache gefunden. "Die Ansprache war schon etwas anders", berichtet Doppeltorschütze [person=29998]Ismail Remmo[/person], "nach einem Trainerwechsel sind die Spieler immer bissiger und geben mehr Gas."

Ex-Profi Carsten Wolters musste als Trainer der U19 bei RWE abrücken und nun leitet Kotziampassis die Mannschaft. Nicht weniger als den Klassenerhalt soll der 43-Jährige mit seinen Jungs erreichen, was zwei Spieltage vor dem Schluss und mit einem Punkt Rückstand zum rettenden Ufer keine einfache Aufgabe ist. Zumal Kotziampassis das gleiche Ziel parallel auch mit seiner U17 verfolgt. Das 2:0 gegen die Königsblauen war damit ein erster Schritt, doch es bleibt spannend im Abstiegskampf. "Wenn wir nächste Woche wieder verlieren, dann hat der Sieg gegen Schalke auch keinen Sinn. Aber ich glaube, die Jungs haben kapiert, dass wir in jedem Spiel die richtige Einstellung haben müssen", sagt der Trainer.

Und die nächste Aufgabe in der Liga hat es in sich: Es geht zum direkten Konkurrenten Viktoria Köln. Am vorletzten Spieltag der Saison kann sich RWE keinen Ausrutschter erlauben. "In zwei Wochen ist alles vorbei. Da ist jedes Spiel eigentlich wie ein Pokalspiel. Jeder Gegner ist stark, das ist so. Deswegen gilt es für uns, jetzt nicht auszuruhen, sondern sich auf Köln vorzubereiten."

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