Die Vertragsverlängerung mit Pierre-Emerick Aubameyang steht auf der To-do-Liste des BVB ganz oben. Sollte dies gelingen, wäre das ein Signal an die Bayern. Ein Kommentar.

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Das ist die wirkliche Baustelle des BVB

Marian Laske
21. April 2017, 20:19 Uhr
Foto: Firo

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Die Vertragsverlängerung mit Pierre-Emerick Aubameyang steht auf der To-do-Liste des BVB ganz oben. Sollte dies gelingen, wäre das ein Signal an die Bayern. Ein Kommentar.

Bis jetzt hat Borussia Dortmund zwei gute Transfers für den Sommer perfekt gemacht. Ömer Toprak kann der Abwehr Stabilität verleihen. Mahmoud Dahoud kann sich bei den Schwarz-Gelben zu einem Top-Mittelfeldspieler entwickeln. Doch die wirkliche Transfer-Baustelle ist eine andere: Bleibt der Torjäger Pierre-Emerick Aubameyang beim BVB – oder bleibt er nicht?

In den letzten Jahren verlief die Spielerentwicklung bei der Borussia in der Regel nach einem ähnlichen Schema. Vielversprechende Talente wurden verpflichtet, weiterentwickelt, veredelt. Und wenn sie nah an der oder schon Weltklasse waren, schnappte dann ein internationaler Top-Klub zu. So war es bei Mario Götze. So war es bei Robert Lewandowski. So war es bei Ilkay Gündogan. So war es bei Henrikh Mkhitaryan. So war es bei Mats Hummels.

Immer wieder musste Borussia Ersatz finden, ohne selbst ins obere Spieler-Regal greifen zu können.

Wenn Michael Zorc in diesem Sommer Aubameyang von einem Verbleib überzeugen kann, dann würden wohl alle Leistungsträger bleiben. Der BVB müsste keinen Hochkaräter ersetzen, sondern würde seine Mannschaft ergänzen. Und das zu einem Zeitpunkt, an dem der FC Bayern mitten in einem Umbruch steckt. Zeit, den Rekordmeister ernsthaft im Kampf um die Meisterschaft herauszufordern.

Autor: Marian Laske

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