Nach dem Anschlag auf den BVB-Bus ist der Tatort mittlerweile freigegeben. Neue Bilder zeigen: Es hätte wesentlich schlimmer ausgehen können.

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Neue Fotos zeigen verheerende Wirkung der Explosionen

Marian Laske
14. April 2017, 19:20 Uhr
Foto: dpa

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Nach dem Anschlag auf den BVB-Bus ist der Tatort mittlerweile freigegeben. Neue Bilder zeigen: Es hätte wesentlich schlimmer ausgehen können.

Der Anschlag auf den BVB-Bus hätte wesentlich schlimmer ausgehen können. Das zeigen neue Bilder vom mittlerweile freigegebenen Tatort. Die Bilder zeigen etwa ein gelbes Auto, in dessen Kofferraumtür ein großer Spalt klafft, verursacht durch einen der Metallstifte, mit denen die drei Spengstoffsätze gespickt waren. Ein weiteres Bild zeigt den Stamm eines Holzzauns. Hier hat sich ein Splitter tief hineingebohrt. Auch die Heckscheibe eines Autos ist demoliert.

Am Mittwoch hatte Frauke Köhler, Sprecherin der Bundesstaatsanwaltschaft, erklärt: "Die Sprengsätze waren mit Metallstiften bestückt, einer der Metallstifte hat sich in eine Kopfstütze des Busses gebohrt. Die Sprengsätze hatten eine Wirkung von mehr als 100 Metern.“ Es sei Glück gewesen, dass nicht mehr passiert sei.

[imgbox-right]http://static.reviersport.de/include/images/imagedb/000/078/587-79655_preview.jpeg Schockierende Bilder vom Tatort in Dortmund. Die Splitter (rechts) sollen bis zu 100 Meter weit geflogen seien. [/imgbox]

Bei dem Anschlag auf den Dortmunder Mannschaftsbus am Dienstagabend war BVB-Verteidiger Marc Bartra schwer verletzt worden. Er hat sich mittlerweile aus dem Krankenhaus gemeldet. Ihm geht es den Umständen entsprechend gut. Das Champions-League-Spiel des BVB gegen AS Monaco war am Mittwochabend wiederholt worden. Dortmund verlor mit 2:3.

Autor: Marian Laske

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