Auch wenn alle Kellerkinder nun wieder enger zusammenrücken, bleibt es ungemütlich im Untergeschoss der Oberliga Niederrhein. Auch für den ETB Schwarz-Weiß Essen.

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Wölpper analysiert die Nullnummer in Meerbusch

14. April 2017, 16:54 Uhr
Foto: Michael Gohl

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Auch wenn alle Kellerkinder nun wieder enger zusammenrücken, bleibt es ungemütlich im Untergeschoss der Oberliga Niederrhein. Auch für den ETB Schwarz-Weiß Essen.

Der ETB kehrte mit einem 0:0 vom direkten Konkurrenten TSV Meerbusch an den Uhlenkrug zurück und verpasste damit die Chance, sich im Abstiegskampf etwas zu befreien. Immerhin halten die Schwarz-Weißen mit dem gewonnenen Punkt ihren Verfolger auf Abstand.

„Ein 0:0 ist aber auch nicht so schlecht“, gab sich ETB-Trainer Manfred Wölpper nach der Partie an der Nierster Straße zufrieden. Das Unentschieden ging letztendlich auch in Ordnung, denn beide Mannschaften erspielten sich ihre Torchancen mit viel Aufwand und vergaben sie teilweise umso leichtfertiger. Glück hatten die Essener, als Meerbuschs Brian Günther den Ball in der 11. Spielminute nur an den Pfosten setzte. Der ETB benötigte einige Zeit, um in das Spiel zu finden. Erst in der zweiten Halbzeit wurde es so richtig gefährlich.

Eine der besten Möglichkeiten ließ Deniz Hotoglu liegen, der den Ball per Schuss aus der Drehung nicht im Tor unterbringen konnte (61.). Zwar reichte es nicht zu einem eigenen Treffer, doch immerhin hielt die Abwehr dicht. „In der ersten Halbzeit haben wir nicht so gut gespielt und uns zu defensiv verhalten“, analysiert Wölpper und führt aus: „Im zweiten Durchgang haben wir dann ganz anders gespielt. In der Schlussphase war Meerbusch dann stehend k.o. und es fehlte nur ein Tick, um mit einem 1:0 nach Hause zu fahren.“

Die Schwarz-Weißen sind dem Klassenerhalt einen Punkt näher gekommen, doch wesentlich entspannter wird die Lage im Abstiegskampf dadurch nicht.

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