TuRU Düsseldorf gewinnt in der Oberliga Niederrhein mit 1:0 beim VfB Homberg. Der vierte Sieg in Folge bedeutet das Ende aller Abstiegssorgen.

TuRU Düsseldorf

Zilles-Elf schießt sich aus dem Keller

Christian A. Hoch
14. April 2017, 00:14 Uhr
Foto: Udo Milbret

Foto: Udo Milbret

TuRU Düsseldorf gewinnt in der Oberliga Niederrhein mit 1:0 beim VfB Homberg. Der vierte Sieg in Folge bedeutet das Ende aller Abstiegssorgen.

Auf die Spieler wartet jetzt eine nette Prämie. Wild fuchtelte Frank Zilles während der Nachspielzeit im PCC-Stadion mit seinen Armen in der Luft herum. Immer wieder der bange Blick zur Uhr. „Wann ist denn endlich Schluss?“, wird er sich in diesem Moment gefragt haben. Dann der erlösende Pfiff und anschließend großer Jubel bei Spielern und Betreuern von TuRU Düsseldorf. Der 1:0-Auswärtssieg gegen den VfB Homberg war der vierte Erfolg hintereinander für die Mannschaft aus der Landeshauptstadt. Auf die Spieler wartet deswegen jetzt etwas Zeit zum Entspannen.

„Aus allen Abstiegssorgen sind wir noch nicht, aber es sieht im Moment richtig gut aus“, jubelte TuRU-Coach Zilles nach dem Spiel. Seine Mannschaft hat als Zehnter aktuell satte neun Punkte Vorsprung auf die Abstiegszone – und das bei einem Spiel weniger als ein Großteil der Konkurrenz. Wird das dann auch noch gewonnen, könnte das Polster bis auf zwölf Zähler anwachsen. Für Zilles noch kein Grund, um nachlässig zu werden: „Wir müssen weiter hart arbeiten, fühlen uns im Moment aber richtig gut.“

Großer Kampf rettet glücklichen Sieg über die Zeit

Richtig gut war das Spiel seiner Mannschaft, die früh in der zwölften Spielminute durch einen Elfmeter von Maximilian Nadidai in Führung ging, aber über weite Strecken nicht: „Wir hatten schon viel Glück, da müssen wir auch ehrlich sein. Aber es gab für uns schon oft Spiele in der Saison, wo wir das bessere Team waren und am Ende mit leeren Händen nach Hause fahren mussten.“ Deswegen würde man den Sieg so auch gerne mal mit nach Düsseldorf nehmen – das bereits fünfte ungeschlagene Spiel hintereinander.

Den Sieg hatte seine Mannschaft zuvor durch großen Kampf über die Zeit gerettet: „Vor dem Spiel haben wir eine Siegprämie ausgemacht“, schmunzelte Zilles: „Die Jungs können über Ostern jetzt einmal schön abschalten und einfach mal an etwas anderes als Fußball denken. Das haben sie sich auch verdient.“

Nach der Pause über die Oster-Tage wartet dann das nächste Heimspiel (23. April, 14 Uhr) gegen SV Hönnepel-Niedermörmter auf die Jungs aus der Rheinstadt. TuRU wird versuchen, den starken Trend fortzusetzen und im sechsten Spiel in Folge ungeschlagen zu bleiben. Vor heimischem Publikum soll es am Ende dann auch ruhig der fünfte Sieg nacheinander sein. Dann wäre man so gut wie gerettet und könnte für das nächste Jahr in der Oberliga Niederrhein planen.

Autor: Christian A. Hoch

Mehr zum Thema

Wettbewerbe

Rubriken

Kommentieren