Am Donnerstag geht es für Tabellenführer FSV Vohwinkel im Landesliga-Tophit gegen den Verfolger SC Velbert.

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Ex-Profi Gaißmayer will mit Vohwinkel aufsteigen

Philip Ronden
12. April 2017, 13:59 Uhr
Foto: Tillmann

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Am Donnerstag geht es für Tabellenführer FSV Vohwinkel im Landesliga-Tophit gegen den Verfolger SC Velbert.

Holger Gaißmayer, Ex-Profi und sportlicher Leiter des FSV Vohwinkel, erwartet von seinem Team einen weiteren Schritt in Richtung Aufstieg. Den Schlüssel sieht er dabei im Teamspirit seiner Jungs.

Herr Gaißmayer, die nächste Partie gegen den SC Velbert ist das absolute Topspiel am kommenden Donnerstag. Was erwarten Sie acht Spieltage vor Schluss von dieser Begegnung?
Ohne Frage ist die Partie gegen Velbert, das Spiel auf das Donnerstag alle schauen werden. Uns erwartet eine der schwersten Aufgaben der ganzen Saison. Velberts Team ist einfach erfahrener in dieser Liga als wir und war immer oben dabei. Im Hinspiel haben wir verloren und Velbert hat einen Lauf, aber auch wir sind im Moment super drauf. Bei uns werden jedoch mit Dustin Kinkler und unserem Kapitän Martin Peter Lyttek zwei Leistungsträger für mindestens weitere eineinhalb Wochen fehlen.

Wie wichtig war der Sieg am vergangenen Sonntag gegen den ASV Mettmann und was hat Ihnen besonders gut von der Mannschaft gefallen?
Der Sieg war nur durch gute Disziplin in dieser Deutlichkeit möglich. Unser Glück war, dass wir gegen eine starke Mettmann-Truppe auswärts lange ein 0:0 halten konnten und das Spiel damit offen war. Als Tabellenführer gibt es natürlich die Gefahr, gegen einen solch tief stehenden Gegner zu früh, zu sehr aufzumachen. Die Jungs haben sich aber an die Vorgaben gehalten. Am Ende war es dann die individuelle Klasse von [person=4640]Toni Musto[/person] bei den ruhenden Bällen. Drei Freistöße so in den Giebel zu knallen ist schon Wahnsinn.

Der FSV steht nach 26 Spieltagen mit 57 Punkten als Aufsteiger auf dem ersten Tabellenplatz. Wo sehen Sie die Gründe für diesen Erfolg? Hat man mit dieser Entwicklung gerechnet?
Mit einer solchen Tabellenkonstellation hat bei uns vor der Saison niemand gerechnet, das kann ich versichern. Bei den Gründen ist neben der tollen Arbeit des gesamten Stabs vor allem der Zusammenhalt im Team hervorzuheben. Die Jungs stehen nicht nur gemeinsam auf dem Platz, sondern machen auch privat sehr viel gemeinsam. Das sind dann nicht nur zwei, drei Kumpels die sich mal treffen, sondern meistens die ganze Truppe. Das schweißt natürlich zusammen. In der Liga gibt es Teams mit besseren Individualisten. Dazu zählt sicher auch Velbert. Unsere Jungs sind aber ein eingeschworener Haufen.

Kann dieser "Eingeschworene Haufen" am Ende den zweiten Aufstieg in Folge perfekt machen?
Vor der Saison war der Aufstieg natürlich kein Thema. Da war das Ziel ganz schnell die 40-Punkte-Marke zu knacken. Nach dem bisherigen Saisonverlauf und dem jetzigen Stand der Dinge, müssen wir unsere Zielsetzung dann vielleicht doch korrigieren, denn welche Ziele kann man in der Landesliga denn schon haben? Europa-League und Champions-League Quali geht ja nicht. Mit dem Abstieg haben wir schon lange nichts mehr zu tun. Natürlich heißt unser Ziel jetzt Aufstieg und wir tun alles, um den dann auch zu packen.

Autor: Philip Ronden

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