BL W 9

Schmitz lässt es für den Erler SV richtig krachen

RS
09. April 2017, 19:07 Uhr

Beim Erler SV 08 holte sich Rot-Weiß Barop eine 2:5-Schlappe ab.

Erle ließ keine Zweifel an der Ausgangslage aufkommen und feierte gegen Barop einen klaren Erfolg. Im Hinspiel hatte Rot-Weiß Barop einen Erfolg geholt und einen 4:2-Sieg zustande gebracht.

Der Erler SV 08 startete mit zwei Veränderungen in die Partie: Dziabel und Büch für Fitzner und Nanauthayathasan. Auch Barop stellte um und begann mit Piur, El Hajami, Diwisch und Lackhoff für Heimsoth, Uysal, Grote und Maranca.

Die 95 Zuschauer hatten sich kaum hingesetzt, da fiel auch schon der erste Treffer: Niko Hawich brachte Erle bereits in der vierten Minute in Front. Fabian Schachtsiek versenkte den Ball in der 37. Minute im Netz des Gastgebers. Robin Piur machte in der 39. Minute das 2:1 von Rot-Weiß Barop perfekt. Mit der knappen Führung des Gasts pfiff der Schiedsrichter zur Halbzeit. Anstelle von Gordon Bergmann war nach Wiederbeginn Michael Neumann für den Erler SV 08 im Spiel. In Topform präsentierte sich Daniel Schmitz, der einen lupenreinen Hattrick markierte (48./63./76.) und Barop einen schweren Schlag versetzte. Daniel Schmitz führte sein Team heute beinahe im Alleingang zum Erfolg: Mit dem 5:2 war er schon das vierte Mal an diesem Tag erfolgreich (86.). Nach abgeklärter Leistung blickte Erle auf einen klaren Heimerfolg über Rot-Weiß Barop.

Der Erler SV 08 bessert die eigene, eher dürftige Bilanz auf und kommt nun auf insgesamt sieben Siege, zwei Unentschieden und 14 Pleiten. Mit drei Punkten im Gepäck schiebt sich die Erler in der Tabelle nach vorne und belegt jetzt den elften Tabellenplatz. Mit 62 Toren fing sich Erle die meisten Gegentore in der Bezirksliga Westfalen 9.

Die vergangenen Wochen waren für Barop nicht von Erfolg gekrönt. Der letzte Sieg liegt bereits sieben Begegnungen zurück. Der Tabellenletzte musste sich nun schon 14-mal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Da der Aufsteiger insgesamt auch nur zwei Siege und sechs Unentschieden vorweisen kann, sind die Aussichten ziemlich düster. Nach der empfindlichen Schlappe steckt Rot-Weiß Barop weiter im Schlamassel. In der Defensive drückt der Schuh bei Barop, was in den 59 kassierten Treffern zum Ausdruck kommt. Rot-Weiß Barop trifft im nächsten Spiel auf eigener Anlage auf den FC Hillerheide.

Autor: RS

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