Wie auch immer das 86. Rheinderby in der Fußball-Bundesliga zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach am Samstag (15.30 Uhr/Sky) ausgehen mag:

Gladbach

Raffael nach Geburt seiner Töchter wieder dabei

Michael Ryberg
08. April 2017, 15:16 Uhr
Foto: Firo

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Wie auch immer das 86. Rheinderby in der Fußball-Bundesliga zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach am Samstag (15.30 Uhr/Sky) ausgehen mag:

FC-Trainer Peter Stöger darf mit einer kleinen Portion Stolz ins Duell gehen. Für den 50-jährigen Österreicher ist die Partie gegen den Europa-League-Kontrahenten sein 130. Bundesligaspiel als Cheftrainer der Kölner. Damit hat Stöger die Bilanz von Trainer-Legende Hennes Weisweiler egalisiert, der mit den Domstädtern in der Saison 1977/78 letztmalig den Bundesligatitel holte. Stöger hat dazu Christoph Daum in der Spiele-Bilanz überholt.

Während die Kölner ihre starke Heimbilanz von nur einer Niederlage, einem 0:3 gegen Bayern München, in 13 Spielen halten wollen, rücken die Gladbacher mit einer ebenso guten Auswärtsbilanz unter Trainer Dieter Hecking an. In zehn Pflichtspielen auf fremdem Gras seit Heckings Start im Januar gelangen sechs Siege und drei Unentschieden. Nur die Partie beim Hamburger SV ging mit 1:2 verloren. Dazu ist Hecking in fünf direkten Duellen als ehemaliger Wolfsburger Trainer mit seinem Kollegen Peter Stöger noch ohne Niederlage. Es gab vier Punkteteilungen und einen Wölfe-Erfolg unter Hecking.

Personell müssen die Gastgeber weiter auf Yuya Osako (Kapselverletzung im Knie) verzichten. Leonardo Bittencourt hat seine Oberschenkelpein offenbar nach dem kurzen Einsatz gegen Eintracht Frankfurt (1:0) am Dienstagabend noch nicht restlos überwunden. Der 23-jährige Deutsch-Brasilianer steht nicht im Aufgebot.

Bei den Gladbachern startet Raffael wieder im Angriff, nachdem der 32-jährige Brasilianer wegen der Geburt seiner Töchter auf einen Einsatz beim 1:0 über Hertha BSC am Mittwochabend verzichtet hatte. Patrick Herrmann rückt dafür auf die Ersatzbank. Im defensiven Mittelfeld startet Tobias Strobl neben Mahmoud Dahoud. Der 1:0-Siegtorschütze vom Mittwoch, der 19-jährige Lászlo Bénes, nimmt wie Herrmann zunächst auf der Bank platz. Tony Jantschkes Oberschenkelzerrung lässt keinen Einsatz zu, wie gegen die Berliner wird der Schweizer Nico Elvedi die rechte Seite in der Abwehrkette besetzen.

Autor: Michael Ryberg

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