Rot-Weiss Essen kann in der Regionalliga West bereits die kommende Saison planen.

RWE

So plant Essen die neue Saison in der Regionalliga

Christian Brausch
06. April 2017, 12:02 Uhr
Foto: Thorsten Tillmann

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Rot-Weiss Essen kann in der Regionalliga West bereits die kommende Saison planen.

Nach oben und unten geht in der Tabelle nicht mehr viel. Daher kann der Sportliche Leiter Jürgen Lucas das Personal für die kommende Spielzeit planen. Und das macht er. RS berichtete bereits über das Interesse an Wattenscheids Stürmer Daniel Keita-Ruel und - für den Fall, dass Keeper Robin Heller den Verein verlässt - an Aachens Keeper Mark Depta.

Nun soll Essen auch ein Auge auf Florian Esdorf (von Hansa Rostock an den Nord-Ost-Regionalligisten FC Schönberg 95 ausgeliehen) geworfen haben. Lucas dementiert: "Ich kenne den Spieler, aber er spielt aktuell keine Rolle bei uns."

[infobox-right]Diese sieben Spieler haben RWE seit dem Winter verlassen
Frank Löning (Karriereende)
Kai Druschky (Inter Leipzig)
Emre Demircan (Wattenscheid 09)
Tom Gubini (SV Vonderort)
Vojno Jesic (TSV Steinbach)
Andreas Ivan (Wuppertaler SV)
Leroy Kwadwo (Schalke II)[/infobox]

Denn mit Blick auf die wirtschaftlichen Schwierigkeiten, die RWE aktuell bewältigen muss, erklärt Lucas: "Wir müssen ganz genau hinschauen und eine große Sicherheit bei unseren Entscheidungen haben. Denn jeder weiß mittlerweile, dass wir so viel nicht machen können." Wobei die Mannschaft selber dafür sorgen kann, dass sich der Spielraum etwas vergrößert - und zwar über den Niederrheinpokal. Da steht RWE im Finale, der Gegner wird im zweiten Halbfinale zwischen Rot-Weiß Oberhausen und dem MSV Duisburg (2. Mai) ermittelt. Gewinnt der MSV, steht RWE ziemlich sicher im DFB-Pokal, da der MSV sich auch über die 3. Liga qualifizieren wird (die ersten vier Teams aus Liga 3 sind automatisch qualifiziert). Gewinnt RWO das Derby, muss Essen im Finale siegen, um sich für den DFB-Pokal zu qualifizieren. 140.000 Euro gibt es für die Quali für den DFB-Pokal, hinzu kommen noch die Zuschauereinnahmen.

Ob Essen mit dem Geld planen kann, entscheidet sich im Mai, zuvor hofft Lucas auf den einen oder anderen Transfer: "Wir sind in intensiven Gesprächen. Bei zwei Sachen habe ich ein sehr gutes Gefühl." Klar ist bisher nur: RWE will mit einem kleineren Kader als zuletzt in die Saison gehen. 20 Feldspieler plus drei Keeper soll das Personal umfassen, in diese Saison ging RWE mit 29 Spielern. Aktuell umfasst der Kader nur 17 Feldspieler und drei Torhüter. Von diesen 20 Akteuren laufen die Verträge von sechs Spielern aus. Die Keeper Robin Heller und Maksimilijan Milovanovic sind genau so ohne Arbeitspapier für die kommende Saison wie Kasim Rabihic, Patrick Huckle, Gino Windmüller und Jeffrey Obst.

Speziell die Torhüterfrage möchte Lucas schnell geklärt haben: "Wir tauschen uns intensiv aus, eine zeitnahe Entscheidung ist sehr wichtig."

Autor: Christian Brausch

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