Alessandro Schöpf rückte beim 0:3 bei Werder Bremen für den verletzten Coke in die Startelf des FC Schalke.

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Alessandro Schöpf sprach von einem gebrauchten Tag

Christoph Winkel
05. April 2017, 18:47 Uhr
Foto: firo

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Alessandro Schöpf rückte beim 0:3 bei Werder Bremen für den verletzten Coke in die Startelf des FC Schalke.

Der 23-Jährige spielte auf der rechten Seite, allerdings offensiv. Auf die Position des Rechtsverteidigers rückte Daniel Caligiuri. Schöpf, der in dieser Saison in der Liga schon fünf Tore erzielt hat, vergab zweimal aus aussichtsreicher Position, blieb ansonsten aber blass. Im Interview (aufgezeichnet in der Mixed Zone) erklärte der Österreicher, dass es falsch wäre, jetzt in Abstiegsangst zu verfallen.

Herr Schöpf, wie groß ist die Enttäuschung nach der deutlichen Niederlage in Bremen?
Riesig. Wir haben uns das anders vorgestellt. Wir haben nicht richtig in unser Spiel gefunden, vorne die Durchschlagskraft vermissen lassen. Zu Beginn der zweiten Halbzeit haben wir ein, zwei ordentliche Chancen gehabt. Aber insgesamt war es ein gebrauchter Tag für uns.

Machen Sie sich Sorgen, jetzt in den Abstiegskampf zu geraten? Punktemäßig geht es in der Liga sehr eng zu. Das wäre der falsche Ansatz. Wir müssen positiv nach vorne schauen und versuchen, es im nächsten Spiel besser zu machen. Wir müssen die Fehler abstellen, uns vorne mehr Torchancen erarbeiten und diese dann auch nutzen.

Schalke hat nach der Halbzeit früh sehr offensiv gespielt, die Arbeit in der Defensive allerdings vernachlässigt. Schöpf: Wir haben viel nach vorne geworfen, sind dadurch aber auch zu Chancen gekommen, aus denen wir leider kein Tor erzielt haben. Da hätten wir vielleicht ruhiger bleiben müssen. Ballbesitz hatten wir ja sehr viel. Dass wir uns so auskontern lassen, ist nicht schön.

Autor: Christoph Winkel

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