An diesem Spieltag trifft der KFC Uerdingen auf den VfB Homberg. Trotz des großen Vorsprungs der Krefelder glaubt der Trainer nicht an einen leichten Sieg seines Teams.

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Uerdingens Trainer lobt Aufsteiger Homberg

Kenny Vieten
04. April 2017, 17:21 Uhr
Foto: Tillmann

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An diesem Spieltag trifft der KFC Uerdingen auf den VfB Homberg. Trotz des großen Vorsprungs der Krefelder glaubt der Trainer nicht an einen leichten Sieg seines Teams.

Wenn am kommenden Sonntag der Spitzenreiter der Oberliga Niederhein auf den Tabellenvierten trifft, sieht alles nach einem Topspiel aus. Beide Teams sind in einer guten Form. Die Gäste aus Homberg die als Vierter der Liga anreisen, haben in den letzten 16 Spielen nur einmal verloren. Die Gastgeber aus Uerdingen konnten sogar zehn der letzten elf Oberligaspiele für sich entscheiden. Dennoch trennen beide Vereine stolze 21 Punkte.

Aber trotz der großen Differenz in der Tabelle, geht Uerdingens Trainer André Pawlak nicht von einem sicheren Sieg seiner Mannschaft aus und redet den Gegner vor der Partie stark: "Homberg ist bekannt für seine gefährlichen Konter. Sie haben einige schnelle Spieler im Angriff, die uns sehr gefährlich werden können. Wenn wir da nicht aufpassen, können wir schnell in Rückstand geraten. Insgesamt ist es beeindruckend was Homberg als Aufsteiger bisher erreicht hat. Ihr Trainer Stefan Janßen leistet dort großartige Arbeit. Wir werden unser volles Potential abrufen müssen um diese Begegnung für uns zu entscheiden."

Personell sieht es für die Mannschaft von Pawlak gut aus. Aktuell fehlen nur Angreifer Johannes Dörfler mit einer Rotsperre, der Mittelfeldspieler Pascal Schmidt, der mit einem Kreuzbandriss höchst wahrscheinlich bis zum Ende der Saison ausfällt, und der gesperrte Patrick Ellguth.

Trotz dem Acht-Punkte-Vorsprung ist Pawlak noch nicht restlos vom Aufstieg überzeugt. Er erklärt: "Wir liegen aktuell nur acht Punkte vor dem Zweiten. Es wäre ein Fehler die Spielvereinigung Schonnebeck jetzt schon abzuschreiben, auch wenn wir noch ein Spiel weniger haben." Allerdings weiß er auch um die Stärken seiner Mannschaft und ergänzt: "Aber natürlich können und wollen wir nicht leugnen, dass es aktuell ziemlich gut für uns aussieht. Wir haben es jetzt in der eigenen Hand den Aufstieg perfekt zu machen. Sollten wir am Ende der Saison tatsächlich aufsteigen, ist uns der Abstand auf den Zweiten dabei aber vollkommen egal."

Allerdings lässt Uerdingens Trainer durchblicken, dass der derzeitige Erfolg nicht vollkommen überraschend kommt: "Wir planen schon seit Anfang der Saison zweigleisig, um für alle Eventualitäten gerüstet zu sein." Allen voran für den Regionalliga-Aufstieg.

Autor: Kenny Vieten

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