Die Spielvereinigung Schonnebeck geht mit viel Selbstbewusstsein in das für Sonntag angesetzte Oberliga-Heimspiel gegen den 1. FC Bocholt.

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Schonnebeck will die Vize-Meisterschaft

Kenny Vieten
05. April 2017, 06:07 Uhr
Foto: Tillmann

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Die Spielvereinigung Schonnebeck geht mit viel Selbstbewusstsein in das für Sonntag angesetzte Oberliga-Heimspiel gegen den 1. FC Bocholt.

Mit einem Sieg würden die Schonnebecker ihren Vorsprung auf Platz drei auf satte zwölf Punkte ausbauen. Dies wäre schwer wieder aufzuholen - selbst für die starken Bocholter, die aktuell auf Rang drei liegen.

Schonnebecks Trainer Dirk Tönnies gibt sich vor der wegweisenden Partie zuversichtlich: "Ich erwarte ein schweres Spiel. Die Bocholter haben eine gute Truppe. Deshalb werde ich ein starkes Spiel meiner Mannschaft fordern. Aber wenn das Team das abliefert, was es kann, dann haben wir eine gute Chance."

Aktuell haben beide Teams einen eher schlechten Lauf. Die Bocholter holten aus den letzten drei Spielen nur zwei Punkte und konnten von ihren letzten acht Partien sogar nur zwei gewinnen. Auch die Schonnebecker haben zuletzt zweimal in Folge verloren, darunter auch etwas überraschend am vergangenen Wochenende gegen die Sportfreunde Baumberg.

Somit hat der Tabellenführer KFC Uerdingen nun einen Vorsprung von acht Punkten und ein Spiel weniger als Schonnebeck. Damit scheint die Chance vom Regionalliga-Aufstieg in weite Ferne gerückt zu sein. Auch Tönnies gibt zu: "Ich glaube nicht mehr an den Aufstieg, dafür ist Uerdingen einfach zu stark. Aber ich habe sowieso nie an den Aufstieg geglaubt. Wir wollen die Liga überraschen und die Saison auf dem zweiten Tabellenplatz beenden. Für uns wäre die Vize-Meisterschaft ein großer Erfolg."

Personell gibt es aktuell keine Probleme im Kader der Essener. Tönnies erklärt: "Momentan steht es um unseren Kader so gut wie lange nicht mehr. Ich kann mich wirklich nicht beschweren."

Autor: Kenny Vieten

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