Dass Schalke im Derby auf Sead Kolasinac verzichten musste, war ein Not-Stopp:

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Not-Stopp bei Kolasinac: Riss-Gefahr war zu groß

Manfred Hendriock
02. April 2017, 21:47 Uhr
Foto: firo

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Dass Schalke im Derby auf Sead Kolasinac verzichten musste, war ein Not-Stopp:

„Die Gefahr, dass bei ihm etwas reißen könnte, war einfach zu groß“, erklärte Manager Christian Heidel.

Kolasinac hatte nach dem Abschlusstraining am Samstag wieder Schmerzen im rechten Adduktorenbereich verspürt und danach selbst gesagt, dass ein Einsatz im Derby keinen Sinn machen würde.

Heidel äußert sich ironisch zur Länderspielreise
Kolasinac war vor zwei Wochen schon angeschlagen zur bosnischen Nationalmannschaft gereist – nach seinem Einsatz im Länderspiel gegen Gibraltar (5:0) wurde es noch schlimmer. Im Nachhinein wäre es wohl klüger gewesen, auf das Länderspiel zu verzichten, aber Heidel weiß, dass das nicht so einfach ist: „Wenn die Nationalmannschaft ihn anfordert, muss er selbst dann kommen, wenn er ein Holzbein hat – sonst wird er gesperrt.“ Ob der Verteidiger noch länger ausfällt, steht noch nicht fest. Für das Bundesliga-Spiel am Dienstag in Bremen fürchtet Trainer Markus Weinzierl aber: „Auch da wird es ganz eng.“ Verzichten muss Schalke in Bremen zudem auf den nach zehn Gelben Karten gesperrten Nabil Bentaleb.

Es ist also gut möglich, dass Schalke auch in Bremen wieder mit Coke auf der rechten Abwehrseite spielt. Weinzierl würde den lange verletzten Spanier zwar lieber ganz behutsam über Kurz-Einsätze wieder an die Mannschaft heranführen, doch das ging schon beim Derby nicht. „Nachdem Seo abgewunken hat, haben wir uns für Coke entschieden“, erklärt Weinzierl: „Denn er ist ein besonderer Spieler ist und dies war ein besonderes Spiel.“

Autor: Manfred Hendriock

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