Nach Alemannia Aachen aus der Regionalliga West steht der nächste Traditionsklub vor der Insolvenz.

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Nächster Traditionsklub steht vor der Insolvenz

Krystian Wozniak
01. April 2017, 19:02 Uhr
Foto: Tillmann

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Nach Alemannia Aachen aus der Regionalliga West steht der nächste Traditionsklub vor der Insolvenz.

Am Samstag hielt sich rund um das Saar-Derby Eintracht Trier gegen 1. FC Saarbrücken, welches der FCS mit 4:0 gewann - unter anderem erzielte der ehemalige Aachener und Essener Kevin Behrens einen Doppelpack - das Gerücht, dass die Eintracht-Verantwortlichen in der kommenden Woche einen Insolvenzantrag beim Amstgericht Trier in Erwägung ziehen sollen. Das berichtet unter anderem die lokale Trierer Presse lokalo.de

Aufgrund finanzieller Schwierigkeiten musste die Eintracht bereits 1999 Insolvenz beantragen. Das Verfahren konnte erst im folgenden Jahr erfolgreich abgeschlossen werden.

UPDATE

Stellungnahme des SV Eintracht Trier 05 zur Berichterstattung über ein mögliches Insolvenzverfahren:

Der SV Eintracht Trier dementiert entschieden zirkulierende Gerüchte und Medienberichte, dass der Verein Insolvenz anmelde. Vielmehr arbeitet man an Budgetplanungen sowohl für die Regional- als auch für die Oberliga.

Der SV Eintracht Trier 05, vertreten durch seine beiden Vorstände Harry Thiele und Roman Gottschalk, dementiert entschieden die jüngsten Gerüchte und Medienberichte – ohne Quellenangaben – über die mögliche Einleitung eines Insolvenzverfahrens. „Weder melden wir morgen Insolvenz an noch denken wir darüber nach“, bekräftigte Harry Thiele am Sonntag. Außerdem ergänzte er: „Derzeit arbeiten wir mit Hochdruck an den Budgetplanungen für die Regionalliga und die Oberliga, damit der Verein auch in der kommenden Saison eine schlagkräftige Mannschaft an den Start bringen kann.“ Über die Details wird die Öffentlichkeit bis Ende des Monats informiert werden.

Autor: Krystian Wozniak

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