Kurz nach dem Sieg gegen die TSG Sprockhövel hat die SG Wattenscheid 09 ein neues Ziel ausgegeben.

Wattenscheid 09

SG hat ein neues Ziel im Visier

Felix Kannengießer
31. März 2017, 15:24 Uhr
Foto: RS-Foto

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Kurz nach dem Sieg gegen die TSG Sprockhövel hat die SG Wattenscheid 09 ein neues Ziel ausgegeben.

Die Elf von Trainer Farat Toku will als beste Regionalliga-Mannschaft Westfalens durchs Ziel gehen, um sich anschließend durch einen Sieg gegen den Oberliga-Meister erneut für den DFB-Pokal zu qualifizieren. Die Chancen stehen nicht schlecht, aktuell ist Wattenscheid mit vier Punkten Vorsprung vor Rödinghausen in der „Westfalen-Tabelle“ ganz oben. Diese Position will die SG 09 am Samstag (14 Uhr) beim SC Wiedenbrück, einem der Verfolger, untermauern. „Natürlich wollen wir gewinnen, aber wir wollen weiter von Schritt zu Schritt denken“, sagt Toku: „Wir wollen unsere Punkte sammeln und alles daran legen, die Situation offen zu halten. Wenn wir drei Spieltage vor Schluss immer noch die Chance haben, dann werden wir dieses Ziel diskutieren.“

Vielmehr würde es Toku aktuell freuen, wenn sein Team auch in der Ferne mal wieder drei Punkte holen würde. Mittlerweile haben die Wattenscheider, so stark sie zu Hause auch sind, auswärts seit einem halben Jahr nicht mehr gewonnen. In den letzten sieben Auswärtsspielen gab es vier Niederlagen und drei Unentschieden. „Es wird Zeit, dass wir wieder mal etwas mitnehmen“, meint Toku.
Mit Wiedenbrück trifft die SG 09 auf die heimschwächste Mannschaft der Liga, die sich nach drei Spielen ohne Sieg so langsam mit dem Abstiegskampf beschäftigen muss. Der Vorsprung vor dem Tabellenkeller beträgt nur noch sieben Zähler. Wie gefährlich der SCW aber sein kann, hat das Hinspiel gezeigt, das Wattenscheid mit 0:1 verlor. „Das haben wir nicht vergessen, diesmal wollen wir es besser machen“, sagt Toku: „Aber Wiedenbrück ist verdammt zu punkten. Das wird ein hartes Pflaster. Wir brauchen eine disziplinierte und konzentrierte Leistung.“

Der Trainer erwartet den Gegner offensiv, will mit seiner Mannschaft dem Spiel aber ebenfalls seinen Stempel aufdrücken. Die Zuschauer könnte also ein Offensiv-Spektakel erwarten. „Es wird ein enges Spiel, wir wollen dominant auftreten“, sagt Toku, der bis auf die Langzeitverletzten Jonas Erwig-Drüppel und Fabio Manuel Dias sowie den noch zwei Spiele gesperrten Edin Sancaktar den kompletten Kader zusammen hat.

Autor: Felix Kannengießer

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