Beim Revierderby auf Schalke fehlen beim BVB Schürrle und Durm. Zudem bangt Trainer Tuchel um weitere Spieler.

BVB

Gegen Schalke ohne Schürrle und Durm

Sebastian Weßling
31. März 2017, 15:52 Uhr
Foto: firo

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Beim Revierderby auf Schalke fehlen beim BVB Schürrle und Durm. Zudem bangt Trainer Tuchel um weitere Spieler.

Thomas Tuchel macht nicht eben das fröhlichste Gesicht, als er nach der aktuellen Personalsituation gefragt wird. „Die sah schon einmal besser aus“, sagt der Trainer von Borussia Dortmund vor dem 150.

Pflichtspielderby zwischen Schalke 04 und dem BVB. Denn zusätzlich zu Mario Götze (Stoffwechselerkrankung), Mario Reus (Muskelfaserriss) und Sebastian Rode (Leisten-OP) fallen Angreifer André Schürrle und Rechtsverteidiger Erik Durm aus.

„Erik hat sich Training eine Muskelverletzung zugezogen, „er fällt einige Tage aus“, sagt Tuchel. Schürrle hat im Länderspiel gegen Aserbaidschan (4:1) einen heftigen Schlag auf den Knöchel bekommen. „Im Moment sind die Schmerzen zu groß um zu trainieren“, erklärt der Trainer. „Daher gibt es keine Chance, zu spielen.“ Ein durchaus bedauerlicher Ausfall, weil Schürrle mit zwei Toren und einer Vorlage ordentliche Form bewiesen hatte.

Ein weiteres Problem: Shinji Kagawa ist erst am Dienstag, Christian Pulisic sogar erst spät am Mittwoch zurückgekehrt. „Shinji sah überraschenderweise sehr frisch aus“, sagt Tuchel dazu. „Ich weiß nicht, ob es nur so aussah oder ob es ihm auch so ging.“ Der Japaner aber sei erfahren genug, um mit einem möglichen Jetlag umzugehen und habe den Vorteil, aus dem Osten angereist zu sein – das mache die Zeitumstellung einfacher.

Das heißt umgekehrt: Für Pulisic, der aus dem Westen kam, ist es komplizierter. „Außerdem ist er ein junger Spieler, der vorher schon für uns viel gespielt hat“, meint Tuchel. Er will abwarten, wie der 19-Jährige die Reisestrapazen und den Hype um seine Person weggesteckt hat. Am Donnerstag konnte er noch nicht trainieren. „Aber ich gehe fest davon aus, dass er im Kader steht“, so Tuchel. „Und dann ist er natürlich auch eine Option für die Startelf.“

Autor: Sebastian Weßling

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