So schnell kann es gehen. Vor zwei Wochen hatte der MSV Duisburg noch das Problem, in vier aufeinander folgenden Spielen keine Tore geschossen zu haben.

MSV Duisburg

Iljutcenko ist ein Rückrundengewinner

Thomas Kristaniak
31. März 2017, 08:17 Uhr
Foto: Firo

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So schnell kann es gehen. Vor zwei Wochen hatte der MSV Duisburg noch das Problem, in vier aufeinander folgenden Spielen keine Tore geschossen zu haben.

Dann folgten zwei 3:2-Siege für den Fußball-Drittliga-Spitzenreiter, bei denen jeweils endlich auch mal wieder die Stürmer das gegnerische Netz ausbeulen konnten. Am Heimerfolg gegen Rot-Weiß Erfurt war Stanislav Iljutcenko mit einem Doppelpack beteiligt, der sich gute Chancen ausrechnen darf, auch am morgigen Samstag (14 Uhr, Schauinsland-Reisen-Arena) gegen den SSV Jahn Regensburg in der Startelf zu stehen.

In dieser Hinsicht zählt „Stani“ eindeutig zu den Gewinnern der Rückrunde bei den Zebras. In der ersten Saisonhälfte stand er nur siebenmal zu Beginn auf dem Platz und kam neunmal als Joker in die Partie. Nach dem Jahreswechsel hat sich diese Bilanz umgekehrt: Bei sieben Nominierungen für die Anfangsformation wurde er nur zweimal eingewechselt. „Ich habe mich unter Trainer Ilia Gruev sehr gut entwickelt und versuche das Vertrauen zurückzuzahlen“, sagt der ehemalige Osnabrücker.

Das klappte gegen Erfurt bestens, beim folgenden 3:2 in Chemnitz dann eher mäßig – was aber insofern kein Problem war, dass seine Stürmerkollegen in die Bresche sprangen: Simon Brandstetter erzielte den 2:2-Ausgleich, Kingsley Onuegbu das Siegtor. „Natürlich gefällt es mir, dass jetzt alle drei treffen. Sie harmonieren richtig gut. Klar ist derjenige, der dann nicht spielt, enttäuscht, aber er gibt dann wieder Gas und macht kein langes Gesicht“, meint Trainer Ilia Gruev zum Dreikampf in vorderster Linie. „Dass die Stürmer so gut befreundet sind wie wir, gibt es nicht so oft“, findet auch Stanislav Iljutcenko.

Wer auch immer am Samstag nicht in der Startaufstellung steht, sollte trotzdem auf der Bank sitzen. Einen der anderen Routiniers wird hingegen gezwungenermaßen der Marschbefehl zur Tribüne ereilen: Weil Thomas Blomeyer verletzt ausfällt und Fabian Schnellhardt gesperrt ist, rückt A-Junior Lukas Daschner in den Kader nach, um die U-23-Regel zu erfüllen.

Autor: Thomas Kristaniak

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