In der A-Jugend Bundesliga geht die heiße Phase los. Die nächsten fünf Spieltage entscheiden, wer das enge Titelrennen gewinnt.

BVB U19

Abstiegskandidaten sind die größte Gefahr

Vanessa Machelett
30. März 2017, 08:07 Uhr
Foto: Thorsten Tillmann

Foto: Thorsten Tillmann

In der A-Jugend Bundesliga geht die heiße Phase los. Die nächsten fünf Spieltage entscheiden, wer das enge Titelrennen gewinnt.

In der A-Jugend Bundesliga gehen die heißen Wochen los. Noch fünf Spieltage stehen an. 15 Punkte, die über Westdeutsche Meisterschaft und über Meisterschaftsqualifikation entscheiden. Für vier Vereine aus dem Revier werden es wohl die wichtigsten Wochen des Jahres. Zwischen dem Tabellenführer FC Schalke 04 und dem Tabellenvierten VfL Bochum liegen nur fünf magere Pünktchen. Noch mehr Spannung im Titelrennen geht nicht.

Auch der Stammgast im Kampf um die Schale ist wieder mit von der Partie. Die Junioren von Borussia Dortmund stehen mit 48 Punkten auf Platz zwei der Tabelle und sind damit mittendrin. Ihre Ausgangslage – die sieht Trainer Benjamin Hoffmann als „nicht dramatischer als noch vor der Länderspielpause.“

Diese Aussage ist jedoch keinesfalls ein Freibrief für seine Mannschaft. Ganz im Gegenteil, für das Restprogramm spricht der Trainer eine eindeutige Warnung aus: „Wir haben nicht das leichteste, aber auch nicht das komplizierteste Restprogramm. Grade gegen die Mannschaften, die noch gegen den Abstieg spielen, müssen wir allerdings auf der Hut sein.“

Bei diesen Erwartungen müssen seine Spieler die Konzentration in den nächsten Wochen, zu jeder Zeit, auf dem höchsten Niveau halten. Mit Rot-Weiß Oberhausen, dem Wuppertaler SV und Rot-Weiss Essen stehen gleich drei Abstiegskandidaten auf dem Programm.

Den Anfang macht RWE. Am kommenden Sonntag ist der BVB zu Gast in Essen. Nach dem überraschenden Sieg gegen den VfL Bochum ist Hoffmann gewarnt: „Sie haben viel Selbstvertrauen gewonnen und den Mut zu wissen, dass sie auch die Mannschaften von oben schlagen können. Sie werden mit breiter Brust auftreten und wir sind gewarnt keine Fehler zu machen.“

Der Plan ist ohnehin der gleiche wie schon im Hinspiel – mit Geduld zum Sieg. Im Oktober haben sie mit dieser Taktik 3:1 gewonnen. Zu diesem Ergebnis würde das Team auch sicherlich dieses Mal nicht Nein sagen. Einen Pflichtsieg möchte Hoffmann dennoch nicht ausgeben: „Wenn wir überhaupt von einer Pflicht reden möchten, dann sind auch Bochum und Leverkusen in der Pflicht zu gewinnen. Wir würden auch wenn es der erste Spieltag wäre nicht anders in das Spiel gehen. Wir treten als Borussia Dortmund auf und müssen unser Spiel durchziehen.“

Ein Problem könnte die aktuell angespannte Personallage werden. Mit Jakob Bruun Larsen und Dzenis Burnic fehlen gleich zwei Leistungsträger für längere Zeit, von Dario Scuderi gar nicht erst zu reden. Patrick Fritsch, Janni Serra und Hüseyin Bulut sind nach Kreuzbandrissen beziehungsweise Hüftproblemen in der letzten Woche wieder ins Training eingestiegen, haben aber extremen Rückstand. Ob sie für diese Saison noch in Frage kommen, wird sich in den nächsten Wochen zeigen.

Autor: Vanessa Machelett

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