Mit 3:2 setzte sich Rot-Weiss Essen gegen den Wuppertaler SV durch. Dies vor allem dank der beiden Tore von Kapitän Benjamin Baier.

RWE

Alle feiern Baier - der lobt "sensationelle" Fans

28. März 2017, 23:50 Uhr
Foto: Thorsten Tillmann

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Mit 3:2 setzte sich Rot-Weiss Essen gegen den Wuppertaler SV durch. Dies vor allem dank der beiden Tore von Kapitän Benjamin Baier.

In der Mixed Zone konnte wohl niemand RWE-Kapitän Benjamin Baier das Grinsen nehmen. Spätestens als Innenverteidiger Gino Windmüller vorbei ging und den Mittelfeldspieler mit den Worten "Benni Baier - Fußballgott" feierte, sowieso nicht mehr. Denn seine beiden Treffer zum 1:1-Ausgleich und zum zwischenzeitlichen 3:1 hievten die Essener zum dritten Mal in Folge ins Finale des DERWESTEN.de-Niederrheinpokals. Dies wurde dann auch noch in der Kabine mit dem Song "Die immer lacht" bis draußen hörbar gefeiert.

Den Moment, als er den Ball dann im Sechzehner nach überragendem Zusammenspiel von Kamil Bednarski und Timo Brauer bekam, war bei ihm dann auch nach Abpfiff noch präsent. "Ich stand so frei, da konnte ich ihn mir noch einmal vorlegen und dann war er auch drin", beschrieb der Doppeltorschütze die aus RWE-Sicht vielleicht wichtigste Szene des Spiels. Denn: "Da hat man gemerkt, dass die Brust immer breiter wurde. Danach setzt sich der Platzo (Marcel Platzek, Anm. d. Red.) noch überragend durch, flankt zu Timo und der köpfte ihn rein. Da wussten wir, dass wir dieses Spiel nur noch gewinnen konnten und das haben wir uns dann auch verdient."

Das Ziel, das dritte Mal in Folge wieder im Finale des Verbandspokals zu stehen, haben die Essener Rot-Weissen somit auch erreicht. Diesen Schwung will der 28-Jährige nun auch mit ins kommende Ligaspiel am Freitag gegen Alemannia Aachen im Stadion Essen mitnehmen: "Wenn es in der Saison jetzt besser laufen würde, würde ich mich darüber auch freuen. Wir konnten den Fans nicht immer etwas Gutes bieten, dieses Mal konnten wir es. Und was die draußen abgeliefert haben, war sensationell."

Ein wenig übertüncht dieser Sieg zwar, dass - wie Baier sagte - die Durchschlagskraft nach vorne oft gefehlt hat, doch zumindest an diesem Abend war das erst einmal kein Thema: "Man hat gesehen, dass diese Mannschaft sich nicht abschreibt. Wer sagt, dass es eh um nichts mehr geht, der kennt uns einfach nicht. Ich weiß nicht, wie oft Wuppertal zuhause schon verloren hat, von daher, großen Respekt an die Jungs für diese Leistung."

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