Nach dem überzeugenden Auftritt in Braunschweig war WSV-Sportdirektor Achim Weber mehr als zufrieden.

Respekt vor dem WSV und Extra-Lob für Lintjens

"Das ist etwas Besonderes"

10. September 2007, 19:33 Uhr

Nach dem überzeugenden Auftritt in Braunschweig war WSV-Sportdirektor Achim Weber mehr als zufrieden. "Ich habe eine tolle Wuppertaler Mannschaft gesehen." Der ehemalige Bundesligaspieler fügte mit glänzenden Augen hinzu: "Man hat wieder erkannt, dass wir eine sehr gute individuelle Stärke im Team haben." Und genau darüber freute sich Weber besonders, denn "mit den Verpflichtungen haben wir eines erreicht, dass die Gegner deutlichen Respekt vor uns haben. Das ist ein Feedback, was ich jedes Mal höre, wenn wir irgendwo in der Regionalliga zu Gast sind."

Auf der Frage, welchen Spieler er hervorheben will, verweigerte sich Weber zunächst: "Bei elf Toren in zwei Spielen will ich keinen auf das Podest stellen. Die ganze Mannschaft erzielt die Einschläge." Auf Nachfrage räumte er dann aber ein: "Sven Lintjens spielt einen feinen Fußball, er ist vor dem Strafraum eine Bank."

Doch der Gelobte wurde in Braunschweig nicht freundlich begrüßt. Einige Eintracht-Fans erinnerten sich noch an den Wechselstreit zwischen Wattenscheid und den Gastgebern vor einigen Jahren. "Es waren aber nur noch wenige, die gepfiffen hatten. Die meisten kennen wahrscheinlich schon die ganze, wahre Geschichte", nahm es Lintjens locker. Fast schon etwas unangenehm war dem "Abräumer" allerdings die verbale Streicheleinheit seines Sportdirektors. "Ich kenne Achim noch als Spieler. Wenn er mich lobt, dann ist das schon etwas Besonderes."

Der ehemalige Essener Rot-Weisse blickte dann auch noch auf den Auswärts-Dreier zurück und resümierte: "Ich finde es schon beeindruckend, wie wir die Begegnungen gewinnen. Egal, ob es nun so ein Kampf wie in Emden ist oder ob wir so eine tolle spielerische Leistung wie in Braunschweig zeigen." Dabei interessierte ihn die Moment-Aufnahme der Tabelle nicht. "Wichtig ist, auf welchem Rang wir nach der Saison stehen. Ich hoffe, dass wir dann auf einem Aufstiegsplatz rangieren." Sein Nachsatz: "Ich bereue es nicht, nach Wuppertal gekommen zu sein, schon gar nicht, wenn wir so erfolgreich spielen."

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