Die U23 des BVB hat das Spitzenduell in der Regionalliga West mit 2:3 gegen Viktoria Köln verloren. Eine kuriose Szene war dabei entscheidend.

BVB II

Warum Maulwürfe die Meisterschaft entscheiden

26. März 2017, 09:47 Uhr
Foto: Marc Bohla

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Die U23 des BVB hat das Spitzenduell in der Regionalliga West mit 2:3 gegen Viktoria Köln verloren. Eine kuriose Szene war dabei entscheidend.

Der Siegtreffer von Mike Wunderlich - ohne Zweifel war es ein Tor, bei dem der Ex-Profi Hilfe bekam. Ob von BVB-Torhüter Hendrik Bonmann oder von einem Hügel, der da nicht hingehörte. In die Nähe des Dortmunder Tores.

Freilich: Ganz Dortmund nahm Torwart Bonmann in Schutz. Lieber schimpften die Borussen auf den Rasen. Zum Beispiel Atakan Karazor. Wir sprachen mit dem U23-Spieler von Borussia Dortmund.

Atakan Karazor, der Nachmittag fing mit dem frühen 1:0 sehr gut an. Am Ende dreht Viktoria Köln das Spiel und Sie stehen mit leeren Händen da. Wie ist die Niederlage zustande gekommen?
Was soll ich da noch zu sagen? Wie wir das letzte Tor kassieren, ist einfach nur eine Schande! Und das meine ich auch so. Wir sagen Woche für Woche, dass der Platz eine Katastrophe ist, aber irgendwie ändert sich daran nichts. Dann müssen wir es so nehmen, wie es ist. Dass der Ball dann so reingeht, ist natürlich noch bitterer. Durch einen Maulwurfhügel wird nun vielleicht die Meisterschaft entschieden. Das kann doch einfach nicht wahr sein.

Wir sind nicht Fußballer geworden, um aufzugeben, sondern an uns zu glauben!
Atakan Karazor

Die Mannschaft hat sich drei Gegentore eingefangen. Wie bewerten Sie die Szenen?
Ich finde, wir machen keine schlechte erste Halbzeit und nehmen die Führung auch völlig verdient mit in die Kabine. Natürlich müssen wir dann 2:0 oder 3:0 führen. Das war das große Problem. Dann kommt Köln stark aus der Kabine - mit einer absolut erfahrenen Truppe. Das direkte 2:2, nachdem wir gerade die 2:1-Führung erzielt hatten, war wie ein Schuss ins Bein.

Wie wird man mit so einer Niederlage im Kampf um die Spitze fertig und wie tief sitzt der Schmerz?
Hart arbeiten und an sich glauben - immer! Wir sind nicht Fußballer geworden, um aufzugeben, sondern an uns zu glauben. Wir stehen auf und machen weiter.

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