Der VfB Speldorf hat vor dem nächsten Spiel Personalsorgen. Trainer Christian Mikolajczak gehen die Spieler aus.

VfB Speldorf

Mikolajczak gehen die Spieler aus

Marcel Dronia
25. März 2017, 14:07 Uhr
Foto: Thorsten Tillmann

Foto: Thorsten Tillmann

Der VfB Speldorf hat vor dem nächsten Spiel Personalsorgen. Trainer Christian Mikolajczak gehen die Spieler aus.

Gerne hätte Christian Mikolajczak über den kommenden Gegner seines VfB Speldorf gesprochen oder über die Tatsache, dass mit Rot-Weiß Oberhausens U23 einer der Konkurrenten sein Team nach dem Saisonende zurückziehen wird. Aber der Coach des Fußball-Landesligisten muss sich vor dem Auswärtsspiel am Sonntag, 15 Uhr, bei den Sportfreunden Niederwenigern vor allem Gedanken über seine Aufstellung machen.

Dass Innenverteidiger Maximilian Heckhoff nach seiner Auswechslung am letzten Sonntag auch in Hattingen passen muss, war zu befürchten. Da Leon Fritsch die fünfte Gelbe Karte gesehen hat, muss Mikolajczak eine komplett neue Innenverteidigung aufstellen. Mit Ercan Yayla und dem ins Team zurückgekehrten Dimitri Steininger bleiben ohnehin nur zwei einsatzfähige zentrale Abwehrspieler übrig. Da ergibt sich die Aufstellung von selbst.

Im Mittelfeld bangt der VfB-Coach aber auch um den Einsatz von Dennis Terwiel, der am Sonntag einen Schlag auf die Wade bekam. Ob Abdul-Rahman Yussif wieder spielen kann, ist ebenfalls stark fraglich. Da mit Fritsch und Terwiel zwei potenzielle „Sechser“ fehlen, könnte Mikolajczak erstmals in diesem Jahr wieder selbst zum Einsatz kommen. Er wird den Kader sogar mit zwei Spielern aus der zweiten Mannschaft auffüllen. Ein zweiter Torwart ist nicht dabei.

Am Dienstag haben die Speldorfer extra nicht trainiert, um kein weiteres Risiko einzugehen. „Ich hatte die Befürchtung, dass bei unserem Glück ein Komet auf den Platz fällt“, scherzt der Coach. Am Donnerstag und Freitag standen aber wieder Einheiten in Speldorf auf dem Programm.

Trotz des angekündigten Rückzugs der U23 von Rot-Weiß Oberhausen und damit der Reduzierung von fünf auf vier Aufstiegsaspiranten, möchte Christian Mikolajczak so lange wie möglich den Druck von seiner Mannschaft nehmen. „Natürlich können wir jetzt nicht mehr sagen, dass wir gegen den Abstieg spielen wollen. Aber vor der Saison hatten wir ganz andere Ziele, so dass die jetzige Situation für uns absoluter Luxus ist. Die Mannschaft hat das bisher einfach unfassbar gut gemacht“, fasst Mikolajczak die bisherigen 22 Spiele zusammen.

Autor: Marcel Dronia

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