Mit einem nie gefährdeten 4:0 gegen den TuS Witten-Heven gab Teutonia Waltrop gestern eine beeindruckende Kampfansage an Spitzenreiter Aplerbeck, dessen Team im Sportzentrum Nord fast vollzählig den Gegner der nächsten Woche beobachtete. „Der Sieg für Teutonia ging auch in dieser Höhe vollkommen in Ordnung“, erkannte Gästetrainer Oliver Gottwald die Überlegenheit der Waltroper an. Die personell gebeutelten Wittener brachten vor allem in der ersten Viertelstunde wenig zustande, kamen nicht in die Zweikämpfe und wirkten auch gedanklich zu träge.

Waltrop - Heven 4:0 / Zwei Mal M. Breuer

Kampfansage an den Spitzenreiter

kub
10. September 2007, 11:14 Uhr

Mit einem nie gefährdeten 4:0 gegen den TuS Witten-Heven gab Teutonia Waltrop gestern eine beeindruckende Kampfansage an Spitzenreiter Aplerbeck, dessen Team im Sportzentrum Nord fast vollzählig den Gegner der nächsten Woche beobachtete. „Der Sieg für Teutonia ging auch in dieser Höhe vollkommen in Ordnung“, erkannte Gästetrainer Oliver Gottwald die Überlegenheit der Waltroper an. Die personell gebeutelten Wittener brachten vor allem in der ersten Viertelstunde wenig zustande, kamen nicht in die Zweikämpfe und wirkten auch gedanklich zu träge.

So konnte Daniel Keim nach Flanke von Yasin Özdemir aus der zweiten Waltroper Chance des Spiels mit einem Flachschuss aus zwölf Metern das 1:0 erzielen (9.). Nur sechs Minuten später war Torjäger Maik Sprenger zur Stelle und vollendete eine feine Vorarbeit von Michael Breuer zum schon zu diesem Zeitpunkt vorentscheidenden 2:0. „Wir sind so aufgetreten, wie wir uns das vorgenommen hatten“, resümierte ein zufriedener Teutonia-Coach Heiko Sulzbacher.

„Die schnellen Tore haben uns da sicherlich auch in die Karten gespielt, aber das war eine wirklich gute Leistung,“ verteilte er Komplimente an seine Mannschaft. Zwar hatte der TuS durch den bemühten Tuna Kayabasi auch zwei Torchancen in der ersten Hälfte, doch die Versuche des Hevener Stürmers gingen neben das Tor. Weitaus effizienter agierten da weiter die Waltroper, deren Offensive von den Gästen zu keiner Zeit in den Griff zu kriegen war. Zwangsläufig markierte der stark aufspielende Michael Breuer in der 29. Minute das 3:0 – und ging dennoch verärgert in die Pause. Denn Teutonias Özdemir holte sich in der 42. Minute die Ampelkarte ab, als er seinen Gegenspieler auf Höhe des gegnerischen Strafraums und direkt an der Außenlinie rüde foulte.

„Über die Rote Karte konnten wir fast schon froh sein. So haben wir in der zweiten Hälfte in Überzahl nicht mehr so viel zugelassen“, lautete denn auch Gottwalds enttäuschter Kommentar. Trotz dieser Überzahl kamen die Wittener kaum zu nennenswerten Gelegenheiten gegen die disziplinierten und kontrollierten Gastgeber. Stattdessen liefen sie immer wieder in gut inszenierte Waltroper Konter. Doch Michael Breuer vergab allein drei Mal frei vor Torwart Mitrovic, ehe er in der 84. Minute noch auf 4:0 erhöhte.

Autor: kub

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