Seit einigen Wochen herrscht an der Wattenscheider Lohrheide Ungewissheit: Bleibt Trainer Farat Toku den 09ern treu oder sucht er nach der Saison eine neue Herausforderung?

Wattenscheid 09

Toku hat seine Entscheidung getroffen

Krystian Wozniak
24. März 2017, 15:06 Uhr
Foto: Micha Korb

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Seit einigen Wochen herrscht an der Wattenscheider Lohrheide Ungewissheit: Bleibt Trainer Farat Toku den 09ern treu oder sucht er nach der Saison eine neue Herausforderung?

Der 36-Jährige hat den zum Saisonende auslaufenden Vertrag bei der Sportgemeinschaft am Freitag um zwei Jahre verlängert. So dass das neue Arbeitspapier bis zum 30. Juni 2019 Gültigkeit besitzt. Durch die Vertragsverlängerung ändert sich auch Tokus Rolle im Verein. Der A-Lizenzinhaber wird nicht nur als Trainer für die Regionalliga-Mannschaft verantwortlich sein, sondern auch die Aufgaben des Sportlichen Leiters übernehmen.

"Ich freue mich auf diese neue Rolle und Herausforderung. Jeder weiß, wie sehr mir Wattenscheid 09 am Herzen liegt. Ich war hier Spieler und sogar Kapitän, jetzt bin ich ein paar Jahre als Trainer bei der SG. Es wäre nicht einfach gewesen den Verein zu verlassen. Ich hänge an dem Verein und hoffe, dass ich durch meine Vertragsverlängerung auch ein Zeichen an die Führungsspitze geben kann, damit sich einige Dinge im Verein verbessern und wir gemeinsam in eine noch bessere Zukunft blicken können", erklärt Toku, der seit dem 1. Januar 2015 Coach der Wattenscheider ist, seine Entscheidung gegenüber RevierSport.

Dem erfolgreichen Übungsleiter, der aktuell auf Rang neun mit der SGW 09 liegt, lagen in der Vergangenheit immer wieder mal Anfragen der Konkurrenz vor. Doch so einfach ist es nicht, Toku zu überzeugen, Wattenscheid für einen anderen Verein fallen zu lassen. "In der Regionalliga gibt es sehr, sehr wenige Vereine, die mich reizen würden und für die ich überlegen würde, Wattenscheid zu verlassen. Die Lohrheide ist eine sehr gute Adresse", betont Toku.

Bleib abzuwarten, ob Tokus Verlängerung auch eine Kettenreaktion in der Mannschaft auslösen wird. Denn bis auf Adrian Schneider und Manuel Glowacz (beide bis 2018) hat kein einziger Wattenscheider Spieler einen gültigen Vertrag über die Saison hinaus. Da kommt viel Arbeit auf den neuen Sportlichen Leiter zu...

Autor: Krystian Wozniak

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