Der Spanier Coke will beim Test des FC Schalke 04 in Hannover (18.30 Uhr, HDI-Arena) einen großen Satz nach vorne machen.

Caliguri schwärmt

Leidenszeit für Schalkes Coke endet

Thomas Tartemann
22. März 2017, 21:23 Uhr
Foto: firo

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Der Spanier Coke will beim Test des FC Schalke 04 in Hannover (18.30 Uhr, HDI-Arena) einen großen Satz nach vorne machen.

Der Außenverteidiger feiert exakt 231 Tage nach seiner Kreuzbandverletzung, die er sich Anfang August im Testspiel gegen Bologna zugezogen hatte, seine Rückkehr ins Team.
„Ich habe jetzt drei, vier Wochen komplett mit der Mannschaft trainiert“, sagt Coke und hat offenbar keine Bedenken mehr. Der 29-Jährige versichert: „Ich fühle mich sehr gut, spüre weder Probleme noch Schmerzen im Knie.“

Coke konnte seiner angedachten Rolle bisher noch nicht gerecht werden. Schalke holte den Routinier für vier Millionen Euro vom spanischen Erstligisten FC Sevilla, um die Qualität in der Abwehr zu erhöhen und einen Spielertypen zu installieren, der das Sieger-Gen eingepflanzt bekommen hat.

Caligiuri: „Ein Super-Typ!“

„Coke hat dreimal mit Sevilla die Europa League gewonnen. Er ist ein Super-Typ“, schwärmt Schalkes Winter-Verpflichtung Daniel Caligiuri, der erstmals in den Genuss kommt, mit Coke ein Spiel zu bestreiten. Wie lange Cheftrainer Markus Weinzierl seinen spanischen Abwehrmann einsetzen wird, ist noch offen.

Coke sagt: „Ich weiß noch nicht, ob ich in der Startelf stehe, aber ich bin bereit.“ Alleine das Erlebnis, zuletzt beim Bundesliga-Auswärtsspiel in Mainz (1:0) als Back-up mit im Schalker Kader zu sein, gab dem Defensivmann einen kräftigen Motivationsschub. „Ich fand es toll, dass der Trainer mich mit nach Mainz genommen hat. Ich brauche auch einmal das Gefühl, mit der Schalker Mannschaft unterwegs zu sein. Das kannte ich so noch gar nicht“, sagt Coke.

Ob es in Zweikämpfen noch eine kleine Hemmschwelle gibt, wird sich am Abend im Vergleich mit dem ambitionierten Zweitligisten zeigen. „Ich freue mich, einfach wieder das Gefühl fürs Spielen zu bekommen“, sagt Coke.

Autor: Thomas Tartemann

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