Für Fortuna-II-Trainer Taskin Aksoy kam die Niederlage im Derby gegen den 1.FC Köln II (1:2) unglücklich. Es ist die dritte Niederlage in Serie und sinnbildlich für diese Spielzeit.

Fortuna Düsseldorf II

Aksoy beklagt unglückliche Niederlage

Maximilian Daum
23. März 2017, 03:07 Uhr
Foto: Micha Korb

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Für Fortuna-II-Trainer Taskin Aksoy kam die Niederlage im Derby gegen den 1.FC Köln II (1:2) unglücklich. Es ist die dritte Niederlage in Serie und sinnbildlich für diese Spielzeit.

Es läuft die 80. Minute im Rheinderby zwischen den Zweitvertretungen von Fortuna Düsseldorf und dem 1.FC Köln. Letztere mussten so eben einen Platzverweis hinnehmen, bekommen jedoch einen Freistoß zugesprochen, den sie durch von Nico Perrey per Kopfball zum 2:1 verwerten. Während der 1.FC Köln den Derbysieg feiern kann und in der Tabelle bis auf Rang sechs vorrücken darf, muss die Zweitauswahl der Fortuna in den verbleibenden Begegnungen in dieser Spielzeit um den Klassenerhalt bangen. Nur zwei Punkte trennen die Rheinländer von einem Abstiegsplatz.

"Für uns war das sehr, sehr unglücklich, aber das zieht sich wie ein roter Faden durch die Saison. Wir haben das Spiel eigentlich gut im Griff gehabt", klagte ein niedergeschlagener Taskin Aksoy gegenüber den Pressevertretern nach der Partie. Besonders ärgerlich für den Linienchef war die Tatsache, dass die Fortuna in den vorherigen Spielen gegen RW Ahlen und den SC Verl auf ähnliche Art und Weise Gegentore kassierte und somit wichtige Punkte liegen ließ. "Er (d.Red. Torschütze Nico Perrey) kommt vollkommen frei zum Kopfball. Das gleiche Tor haben wir vor drei Tagen gegen Verl bekommen. Wir haben keinen Lerneffekt gezeigt. Außerdem hatten wir im ersten und zweiten Durchgang viele Chancen, wo wir einfach eher den Abschluss suchen müssten", bemängelte der Trainer.

Dennoch wollte der Linienchef nicht nur Kritik an seiner Mannschaft üben, sondern den Blick auf die kommenden Aufgaben richten. "Wir haben viel versucht gegen viel Qualität der Kölner. Jetzt geht es weiter. Wir haben noch acht Spiele vor der Brust, in denen wir maximalen Erfolg haben wollen, damit wir am Ende über dem Strich stehen", betonte Aksoy und fügte an: "Anders geht es nicht!"

Autor: Maximilian Daum

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