Am Samstag (14 Uhr) reist der Wuppertaler SV nach Wanne-Eickel in die Mondpalast-Arena. Der FC Schalke 04 wartet auf den WSV.

Wuppertaler SV

Schalke vor der Brust, RWE im Kopf

Krystian Wozniak
22. März 2017, 18:46 Uhr
Foto: Thorsten Tillmann

Foto: Thorsten Tillmann

Am Samstag (14 Uhr) reist der Wuppertaler SV nach Wanne-Eickel in die Mondpalast-Arena. Der FC Schalke 04 wartet auf den WSV.

"Das wird mit Sicherheit keine einfache Aufgabe. Die Schalker stehen auf einem Abstiegsplatz und haben seit dem letzten Spieltag einen neuen Trainer. Sie werden hoch motiviert in das Spiel gehen", prognostiziert WSV-Kapitän Gaetano Manno. Im ersten Spiel unter Onur Cinel, der nach dem 1:2 gegen Wiedenbrück Jürgen Luginger beerbte, gab es für den Schalker Nachwuchs ein torloses Remis beim Bonner SC.

Der WSV hat ein kleines Dilemma vor dem Auftritt in der Mondpalast-Arena: Schalke vor der Brust, aber Rot-Weiss Essen im Kopf. "Ja, das ist so. Alle denken schon an das Pokalspiel am Dienstag gegen RWE. Wer etwas anderes behauptet, der lügt", betont Manno. Wuppertals Trainer Stefan Vollmerhausen versucht es etwas anders auszudrücken: "Natürlich denken wir an das nächste Spiel. Aber das ist immer so. Wenn wir am Dienstag gegen Düsseldorf-West spielen würden, dann würden wir an diesen Gegner denken."

Auch wenn Vollmerhausen sich den Fokus auf Schalke II wünscht, weiß er genau, dass das Schlagerspiel gegen RWE schon im Vordergrund steht. Die ganze Stadt scheint vom Duell gegen den Erzrivalen schon elektrisiert zu sein. Rot-Weiss Essen ist das Gesprächsthema Nummer eins in der bergischen Metropole. "Man muss sagen, dass es so etwas schon lange nicht gegeben hat. Man wird an jeder Ecke mit dem Pokalkracher am Dienstag konfrontiert", berichtet Vollmerhausen.

So oder so: Vor der Kür soll erst einmal die Pflicht erledigt werden. Ob Vollmerhausen gegen Schalke seine beste Elf aufstellen wird, ist äußerst fraglich. Es kann gut sein, dass erfahrene Spieler wie Silvio Pagano, Manno oder Yord Teijsse gegen Schalkes U23 geschont werden, um zusätzliche Kräfte für das Essen-Spiel zu haben. Daniel Grebe, Ex-Essener, wird gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber frisch sein. Er muss nämlich in Wanne-Eickel aufgrund der fünften Gelben Karte passen. Ansonsten kann Vollmerhausen aus dem Vollen schöpfen.

Autor: Krystian Wozniak

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