Am Rande der Regionalliga-Partie Rot-Weiß Oberhausen gegen Wattenscheid 09 stellte sich Vorstandsmitglied Thorsten Binder den Fragen von Sport1.

RWO

Binder verrät im TV - Terranova bleibt, Etat sinkt

Christian Brausch
21. März 2017, 18:31 Uhr
Foto: Ketzer

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Am Rande der Regionalliga-Partie Rot-Weiß Oberhausen gegen Wattenscheid 09 stellte sich Vorstandsmitglied Thorsten Binder den Fragen von Sport1.

Nach dem Thema Stadionumbau äußerte sich Binder zu den ersten Minuten der Partie.

Spannend wurde es danach. Denn Binder verriet, dass der Vertrag mit Trainer Mike Terranova verlängert wird. Der bisherige Vertrag läuft noch bis zum 30. Juni 2017. Unterschrieben ist zwar noch nichts, doch die Kleeblätter sind sich mit ihrem "Fußballgott" einig.

Leicht wird es für Terranova in der kommenden Saison allerdings nicht werden, denn Binder stellte auch klar, dass der Etat etwas zurückgefahren werden muss. "Unsere Zuschauerzahlen sind leicht rückgängig, das Sponsorenaufkommen ist auch kein leichtes Feld. Aber ein etwas kleinerer Etat heißt ja nicht, dass wir Steine aus dem Fundament nehmen", betonte Binder, man könne auch mit etwas weniger Geld viel erreichen.

Wichtig ist es den Oberhausenern, dass der Schuldenberg, der in den letzten Jahren immer weiter zurückgefahren werden konnte, auch in Zukunft nicht mehr anwächst. Das Motto: Es wird das ausgegeben, was da ist. Sonst droht auch RWO der Weg von Alemannia Aachen, dort wurde am Dienstag zum zweiten Mal ein Insolvenzantrag gestellt.

In diesem Zusammenhang betonte RWO-Präsident Hajo Sommers: "Bis auf die U23-Vertretungen und zwei oder drei andere Vereine in der Liga droht allen Klubs permanent die Pleite - man hält meist nur irgendwie den Kopf über Wasser. Das mit Aachen ist sehr traurig. Der DFB sollte mal darüber nachdenken, ob die gefundenen Lösungen wirklich so toll sind, wenn sie den Unterbau nicht komplett versauen wollen. Die Tendenz zeichnet sich ab, dass die 1. und 2. Liga zählt, darunter entwickeln sich die Ligen zu Opfern, die bei den Ansprüchen kaum noch überleben können. Siegen hat sich freiwillig aus der Liga verabschiedet, jetzt hat es Aachen erwischt. Das Niveau ist zu hoch, das man halten muss, um in dieser Regionalliga spielen zu können. In den anderen Regionalligen sieht das teilweise etwas anders aus."

Autor: Christian Brausch

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