Mit 1:0 besiegte der BVB den FC Ingolstadt – wobei den Gästen ein Elfmeter zu unrecht verweigert wurde. Das räumte auch Übeltäter Bürki ein.

BVB

Torhüter Bürki hätte sich über Elfmeter nicht beschwert

Sebastian Weßling
18. März 2017, 09:30 Uhr
Foto: firo

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Mit 1:0 besiegte der BVB den FC Ingolstadt – wobei den Gästen ein Elfmeter zu unrecht verweigert wurde. Das räumte auch Übeltäter Bürki ein.

Nach 52 Minuten brauchte dann auch Roman Bürki eine gehörige Portion Glück: Da stürzte der Torhüter von Borussia Dortmund aus seinem Kasten in Richtung Ball und brachte Dario Lezcano zu Fall. Doch Schiedsrichter Daniel Siebert verweigerte den fälligen Elfmeterpfiff – auch deswegen gewann der BVB letztlich mit 1:0 (1:0) gegen den FC Ingolstadt.ich sicherlich nicht beschwert,uh chtC Ingolstadt - auch t
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„Ich hätte mich sicherlich nicht beschwert, wenn es Elfmeter gegeben hätte“, sagte Bürki später. „Ich sehe den Ball, will voll drauf. Er stellt sich clever zwischen den Ball und mich und dann treffe ich ihn zuerst.“

Ansonsten war es vor allem der Schweizer, der den Dortmunder Sieg über den mindestens gleichwertigen Abstiegskandidaten Ingolstadt sicherte. Mal wehrte er Mathew Leckies Kopfball reaktionsschnell per Fußabwehr ab (19.), mal klärte er Markus Suttners Flanke mit den Fingerspitzen vor dem freistehenden Almog Cohen und warf sich auch in Sonny Kittels Nachschuss.

Der Schweizer konnte glänzen – auch weil seine Vorderleute merkwürdig fahrig und unkonzentriert agierten, sich viele Fehler erlaubten und Ingolstadt zahlreiche Chancen ermöglichte. „Darauf bin ich immer vorbereitet“, sagte er im Anschluss. „Meistens machen meine Vorderleute alles richtig und gut, heute war es mal etwas schwieriger. Heute war es ein dreckiger Sieg.“

Den neben dem Torhüter vor allem die Ingolstädter Abschlussschwäche sicherte. Mehrfach standen die Gäste frei vor dem Tor, brachten den Ball aber nicht auf selbiges. Praktisch mit dem Schlusspfiff kam Leckie am Elfmeterpunkt unbedrängt an den Ball, schoss ihn aber deutlich über das Tor.

„Das ist eine gute Mannschaft, die hat  gute Rezepte gegen uns“, lobte Bürki. „Aber wir haben Pierre-Emerick Abameyang, der wieder ein unglaubliches Tor gemacht hat und sehr wichtig für uns ist.“ Das war tatsächlich der wesentliche Unterschied: Dortmund hatte einen Stürmer, der seine einzige Chance eiskalt nutzte, die Ingolstädter ließen beste Gelegenheiten aus.

Und dann fehlte ihnen noch jenes Glück, das Bürki beim ausgebliebenen Elfmeterpfiff hatte.

Autor: Sebastian Weßling

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