Am Sonntag geht es für den ETB im Abstiegsduell gegen den Tabellenletzten FC Kray. Beide Mannschaften brauchen die Punkte, wenn sie in der Oberliga bleiben wollen.

Abstiegskracher gegen Kray

ETB will endlich wieder siegen

Timotheus Eimert
16. März 2017, 09:25 Uhr

Am Sonntag geht es für den ETB im Abstiegsduell gegen den Tabellenletzten FC Kray. Beide Mannschaften brauchen die Punkte, wenn sie in der Oberliga bleiben wollen.

ETB Schwarz-Weiß Essen steckt mitten im Abstiegskampf. Mit 19 Punkten steht man derzeit auf dem 15. Tabellenplatz und ist damit vier Punkte und einen Platz vom rettenden Ufer entfernt. Die Lage sieht für die Elf von Trainer Manfred Wölpper nicht gut aus. Dennoch glaubt der 59-Jährige fest an den Klassenverbleib: „Uns stehen jetzt 13 Charakterspiele bevor. Wir wollen die Klasse halten.“ Aber auch beim kommenden Gegner sieht es nicht rosig aus. Wölpper sagt: „Der FC Kray und wir sind Mannschaften, die tief da unten feststecken. Wir wollen deswegen unbedingt gewinnen und nicht auf Unentschieden spielen.“

Pushen braucht er seine Mannschaft dafür nicht: „Ich bin als Trainer zwar immer Motivator, aber wer in so einem Spiel nicht motiviert ist, ist fehl am Platz. Es ist für die Spieler besonders, wenn sie wie am Wochenende gegen Hö.-Nie. von den Zuschauern mit Applaus bedacht werden, weil diese sehen, dass die Spieler für den Klassenerhalt alles in die Waagschale werfen.“

Um das Ziel Klassenerhalt zu schaffen, ist ein Sieg am Sonntag schon fast Pflicht. Neun Spiele konnte der ETB nicht gewinnen. Den letzten Sieg gab es letztes Jahr im Oktober gegen Krefeld-Fischeln. „Das lastet wie ein schwerer Rucksack auf der Mannschaft. Das Selbstvertrauen der jungen Burschen ist nicht gestärkt. Das nagt an allen im Team.“

Gestern war spätestens heute morgen vorbei.
Manfred Wölpper

Wölpper hat für sich und seine Mannschaft in solchen Situationen ein besonderes Motto: „Gestern war spätestens heute morgen vorbei.“ Das hilft bisher nur bedingt. Deswegen betont der 59-Jährige: „Die Entwicklung der Mannschaft ist sichtbar. Wir haben hart an unserer Abwehrarbeit gearbeitet. In der Rückrunde haben wir erst zwei Gegentreffer zugelassen. Wir stehen hinten viel besser. Vorne benötigen wir halt noch das Quäntchen Glück.“

Die gute Abwehr ist vor allem Defensivmotor [person=9260]Robin Fechner[/person] zu verdanken. „Vor der Abwehr hat er in den letzten Spielen extrem gearbeitet. Unaufgeregt war er eine wichtige Komponente für das Team“, sagt sein Trainer über den Mittelfeldspieler. Aller Voraussicht nach wird der 21-Jährige am Sonntag aber fehlen. Berufliche Verpflichtungen verhindern einen Einsatz. Wölpper gibt sich wenig optimistisch: „Robin versucht zwar dies mit seinem Arbeitgeber zu verhandeln, aber große Hoffnungen auf seinen Einsatz habe ich nicht.“ Ebenfalls fehlen wird [person_box=28567]Bernard Gllogjani[/person_box]. Der Mittelstürmer erlitt eine Verletzung am Sprunggelenk und kann dem ETB am Sonntag nicht helfen.

Autor: Timotheus Eimert

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