Rot-Weiss Essen empfängt am kommenden Samstag (14 Uhr, Stadion Essen) den abstiegsbedrohten ehemaligen Zweitligisten Rot Weiss Ahlen.

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Löning fällt aus, Meier-Comeback möglich

15. März 2017, 17:50 Uhr
Foto: Thorsten Tillmann

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Rot-Weiss Essen empfängt am kommenden Samstag (14 Uhr, Stadion Essen) den abstiegsbedrohten ehemaligen Zweitligisten Rot Weiss Ahlen.

Rot-Weiss Essens Trainer Sven Demandt betonte es immer wieder. Zuletzt tat er dies nach dem 2:1-Sieg in Mönchengladbach: „Wir befinden uns in einem Prozess. Der ist manchmal sehr mühselig, auch für mich.“

In diesem Prozess gibt es vor allem einen Punkt, an dem die Rot-Weissen bisher immer wieder mal gescheitert sind: Die Dominanz gegen kleine Teams wird nicht in Tore umgemünzt. Dieses Problem hatte RWE auch zuletzt gegen Fortuna Düsseldorf II, als man nicht über ein 0:0 hinaus kam, zudem beim 1:1-Remis in Rödinghausen, bei dem die Demandt-Elf über weite Teile das bessere Team war. „Daran arbeiten wir tagtäglich. Das ist das, was uns im Moment abgeht“, weiß auch der Fußballlehrer. „Im letzten Drittel geht uns manchmal die Klarheit ab, im Abschluss müssen wir manchmal noch konzentrierter werden. Diese Sachen müssen wir aus dem Training auch ins Spiel transportieren.“

Am Samstag gegen Rot Weiss Ahlen haben sie dazu die nächste Gelegenheit. Der ehemalige Zweitligist ist in seinem zweiten Regionalligajahr mit zwei Kantersiegen überragend gestartet, wurden mit elf Niederlagen in Folge allerdings auch schnell wieder durchgereicht. Aktuell beträgt der Rückstand auf einen Nicht-Abstiegsplatz acht Punkte. Das macht die Aufgabe für RWE nicht leicht, aber auch nicht schwieriger, wie der Essener Coach betont: „In der Regel sind die meisten Teams bei uns am motiviertesten, egal wie der Tabellenstand ist.“

Kein Grund für große Änderungen

Zumal sich die Wersestädter im Winter personell verändert haben. Vermeintliche Hochkaräter wie Gianluca Marzullo oder Rene Klingenburg haben den Verein verlassen, mit Sascha Kirschstein kam ein Keeper, der auch an der Hafenstraße kein Unbekannter ist. Demandt hatte die Ahlener beim 1:0-Auswärtssieg in Düsseldorf zuletzt unter die Lupe genommen: „Ich erwarte keine komplett andere Mannschaft. Aber ich habe schon gesehen, dass sie griffiger und aggressiver geworden sind.“

Personell dürften bei RWE keine große Änderungen zu erwarten sein. Demandt: „Dazu gibt es nach einem Sieg gegen den Tabellenführer keinen großen Anlass, zumal die Leistung in Ordnung war. Das hat sich nach Rödinghausen nicht geändert.“ Zumal Frank Löning immer noch wegen Fersenproblemen passen muss und nur leichtes Lauftraining absolvieren kann. Jan-Steffen Meier ist nach seinem Muskelbündelriss am Montag wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen. Ein Einsatz gegen Rot Weiss Ahlen dürfte für den ehemaligen Wattenscheider jedoch noch zu früh kommen.

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