Bochums Nils Quaschner hat am Sonntag die Chance, erstmals wieder auf seiner Stammposition im Angriffszentrum zu spielen.

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Duo mit Magen-Darm-Problemen, Losilla warnt vor Aue

15. März 2017, 14:41 Uhr
Foto: firo

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Bochums Nils Quaschner hat am Sonntag die Chance, erstmals wieder auf seiner Stammposition im Angriffszentrum zu spielen.

Nach der fünften Gelben Karte für Peniel Mlapa ist der Platz im Offensivzentrum vakant. Bisher musste Quaschner meist auf der linken Offensivseite aushelfen. Jetzt darf er wohl zum dritten Mal in der Mitte ran. Zuletzt war dies beim Hinrundenheimspiel gegen Hannover 96 und in Würzburg der Fall. Der Angreifer, der bis zum 30. Juni 2017 von RasenBallsport Leipzig ausgeliehen ist, würde gerne langfristig beim VfL bleiben. Der VfL besitzt eine Kaufoption. Die Entscheidung über einen möglichen Verbleib fällt Ende der Saison.

Der freie Mittwoch kam für Felix Bastians und Selim Gündüz zur rechten Zeit. Beide konnten am Dienstag aufgrund von Magen-Darm-Problemen nicht trainieren. Doch bis zum Spiel gegen Erzgebirge Aue dürfte die Sache ausgestanden sein.

Mehr als turbulent verlief das Hinspiel gegen Aue. Nach fünf Minuten führte der VfL durch Johannes Wurtz, lag nach zwölf Minuten 1:2 hinten und glich nur zwei Minuten später durch Thomas Eisfeld zum 2:2 aus. Jan Gyamerah (70.) und Mlapa (90.+1) sorgten für den ersten Auswärtssieg der Saison.

Johannes Wurtz weiß, was sein Team am kommenden Sonntag gegen Aue erwartet: „Die werden mit einer Fünferkette antreten, da müssen wir uns etwas einfallen lassen, um diesen Riegel zu knacken.“ Bochums Stürmer gibt sich keinen Illusionen hin: „Das wird für uns extrem schwer. Ich erwarte ein ganz enges Spiel, bin aber optimistisch.“

Anthony Losilla richtet vor dem Heimspiel gegen Aue einen warnenden Appell an seine Teamkollegen und ans gesamte Umfeld: „In Stuttgart haben wir gegen den Tabellenführer gespielt, da herrschte im VfL-Lager das Gefühl, da kannst du eigentlich nur positiv überraschen. Jetzt ist es eine andere Situation. Wir spielen gegen den Tabellenletzten, da würde in der äußeren Wahrnehmung schon ein Punktgewinn nicht toleriert. Wir müssen da sehr aufpassen, denn die Aufgabe gegen Aue ist vom Kopf her und der gesamten Erwartungshaltung viel schwieriger als das Spiel in Stuttgart. Solche Räume zum Beispiel, wie sie uns der VfB gestattet hat, werden wir gegen Aue nicht bekommen. So wird es letztendlich eine Frage des Willens und der Leidenschaft, um das Spiel zu gewinnen.“

Und im Hinblick auf die erneuten Aufstellungsprobleme fügt der Franzose Kopfschütteln hinzu: „Eine Saison mit so vielen Verletzten habe ich noch nicht erlebt.

Tom Weilandt, der am Sonntag wieder in die Startformation rutschen könnte, rechnet am Sonntag mit der Hilfe der Fans: „Gegen Aue haben wir zwar nicht 45.000 Zuschauer wie in Stuttgart, aber die Unterstützung in Bochum, egal wie viele komme, ist extrem pushend und positiv. Gerade in diesem Abnutzungskampfspiel gegen Aue könnte dies wieder den Ausschlag zu unseren Gunsten geben.

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