Fußball-Zweitligist Arminia Bielefeld steht bei der Suche nach einem neuen Trainer zum zweiten Mal in dieser Saison unter Zeitdruck.

Arminia Bielefeld

Ex-Schalker ist die naheliegendste Trainerlösung

dpa
15. März 2017, 11:30 Uhr

Fußball-Zweitligist Arminia Bielefeld steht bei der Suche nach einem neuen Trainer zum zweiten Mal in dieser Saison unter Zeitdruck.

Interimscoach Carsten Rump darf nach der Trennung von Jürgen Kramny das Profiteam der Ostwestfalen nur maximal 15 Werktage betreuen, weil ihm die nötige Fußballlehrer-Lizenz fehlt.

Diese Frist der Deutschen Fußball Liga (DFL) hatte die Arminia bereits im November 2016 einhalten müssen, als Rump nach der Entlassung von Rüdiger Rehm für drei Spiele Interimscoach war. U19-Trainer Uwe Grauer, der von 2008 bis 2015 im Nachwuchsbereich des FC Schalke 04 arbeitete, ist im sportlichen Bereich als einziger in Besitz einer Profi-Lizenz und die naheliegendste Lösung für den Tabellenletzten, den Verbindlichkeiten in Höhe von mehr als 20 Millionen Euro drücken.

"Die Braut Arminia ist offenbar für viele nicht gut genug. Das stimmt mich traurig. Das liegt in erster Linie an unseren Finanzen", sagte Arminia-Präsident Hans-Jürgen Laufer zur Suche. Abgesagt haben als mögliche Kandidaten bereits Peter Neururer, Kosta Runjaic und Stefan Ruthenbeck.

Autor: dpa

Mehr zum Thema

Wettbewerbe

Mannschaften

Rubriken

Kommentieren