Die letzte Motivation für Schalke 04 vor dem Achtelfinal-Rückspiel der Europa League am Donnerstag (21.05 Uhr/Sport1) gegen Mönchengladbach kommt ausgerechnet aus Österreich.

Schalke

Manager Heidel fordert Trotzreaktion

Thomas Tartemann
15. März 2017, 09:14 Uhr
Foto: firo

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Die letzte Motivation für Schalke 04 vor dem Achtelfinal-Rückspiel der Europa League am Donnerstag (21.05 Uhr/Sport1) gegen Mönchengladbach kommt ausgerechnet aus Österreich.

Der Stürmer Guido Burgstaller ist nach fast einem Jahr wieder für Österreichs Nationalelf nominiert worden. Belohnung für ein halbes Dutzend Pflichtspieltore bei Schalke.

Der Torjäger ist einer von 13 Profis aus der ersten und zweiten Liga, die Nationaltrainer Marcel Koller in sein 23-köpfiges Aufgebot für das anstehende WM-Qualifikationsspiel gegen Moldau und das Freundschaftsspiel gegen Finnland berief. Aber zunächst soll Burgstaller gegen Gladbach mithelfen, das Viertelfinale zu erreichen. Erst 4:0, dann 2:4, zuletzt 1:1: Schalke und Gladbach haben diese Saison alle möglichen Spielausgänge durchprobiert.

Donnerstag muss für Königsblau ein Sieg in Mönchengladbach her, um unter die letzten acht Teams im Wettbewerb zu kommen. Auch ein hohes Unentschieden würde reichen. „Wir fahren mit einem guten Gefühl nach Gladbach“, sagt Burgstaller, „wir haben zuletzt zweimal binnen weniger Tage gegen sie gespielt. Wir werden Borussia analysieren und vorbereitet sein.“

Auf den Spuren der Eurofighter
Sportvorstand Christian Heidel weiß, dass Experten auf die Elf vom Niederrhein setzen. Zu deutlich war deren Dominanz beim Bundesliga-Sieg über Schalke. „Ich vermute mal, dass wir in der Öffentlichkeit als Außenseiter zählen“, sagt Heidel und fordert: „Von uns muss eine Trotzreaktion her. Wir müssen voll da sein. Der 3:0-Sieg über Augsburg hilft uns beim Vorhaben, weiterzukommen, ein klein wenig. Wenn man so klar gewonnen hat, ist die Stimmung natürlich besser als nach einer Niederlage.“

Für Schalkes Stimmungslage hat das Euro League-Spiel am Donnerstagabend eine immense Bedeutung. 20 Jahre nach dem Gewinn des Uefa Cups durch die legendären Eurofighter könnte Schalke Geschichte schreiben. Ein Ausscheiden wäre dagegen Wasser auf die Mühlen der Kritiker, die Schalke auch mittelfristig auf keinem erfolgreichen Weg sehen. Die Königsblauen kämpfen um das große Ganze.

Christian Heidel gibt sich betont kämpferisch. „Ich habe das Spiel alles andere als abgehakt. Am Donnerstag fährt eine Schalker Mannschaft nach Mönchengladbach, die eines vorhat: Ins Viertelfinale des Wettbewerbs einzuziehen.“

Autor: Thomas Tartemann

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