Für den Fußball-Regionalligsten TSG Sprockhövel stehen jetzt zwei Heimspiele in direkter Folge an.

Sprockhövel

TSG hofft gegen Aachen auf große Kulisse

Heiner Wilms
14. März 2017, 22:07 Uhr

Für den Fußball-Regionalligsten TSG Sprockhövel stehen jetzt zwei Heimspiele in direkter Folge an.

Die Partien gegen Alemannia Aachen (Mittwoch, Anstoß 19 Uhr) und die Sportfreude Siegen, (Samstag, 14 Uhr) finden aber in unterschiedlichen Stadien statt. Die Partie gegen Alemannia Aachen wird im Hagener Ischeland-Stadion angepfiffen, am Samstag gegen Siegen wird dann in der heimischen German-Flavours-Travel-Arena gespielt.

Bei dem Vergleich mit Alemannia Aachen handelt es sich um ein Nachholspiel. Am ursprünglichen Termin war der Platz in Hagen trotz guten Wetters noch gesperrt, jetzt sind die Bedingungen aber weitaus besser.

Die Partie gegen Aachen ist für die Sprockhöveler schon etwas Besonderes. Denn bei der Alemannia handelt es sich um einen von insgesamt fünf ehemaligen Bundesligisten in der Regionalliga West. Noch vor zehn Jahren spielten die Aachener in der deutschen Elite-Liga, danach folgte dann ein fürchterlicher Absturz. Und auch aktuell kriselt es in Aachen wieder, die finanzielle Situation ist kritisch, und man weiß nicht so richtig, wie es mit dem großen Traditionsverein weitergehen wird. „Ich glaube aber nicht, dass sich das auf unser Spiel auswirken wird“, sagt Sprockhövels Trainer Andrius Balaika, der sich an den Vergleich in der Hinrunde noch sehr gerne erinnert. Denn der neue Tivoli ist wohl das schönste Stadion in der Regionalliga West. „Aachen war für uns ein Höhepunkt, wie auch die Auswärtsspiele gegen Rot-Weiß Oberhausen und Rot-Weiss Essen“, erinnert sich Sprockhövels Trainer. Und in Aachen stimmte auch das Ergebnis. Während die Spiele in Oberhausen und Essen verloren gingen, trotzte die TSG der Alemannia ein 0:0 ab.

Vielleicht ist ja auch im Rückspiel etwas möglich. Punkte kann die TSG bekanntlich gut gebrauchen. Denn der Tabellenletzte hat den Kampf gegen den Abstieg auch nach der jüngsten 0:3-Niederlage in Köln nicht aufgegeben. Und natürlich hoffen die Sprockhöveler auch auf eine gute Kulisse. 5 000 Zuschauer wie auf dem Tivoli werden es sicherlich nicht werden, aber aus Aachen haben sich immerhin 350 Fans angesagt.

Einsatz von Wasilewski gefährdet

„Zudem hoffen wir auf viele Zuschauer aus Hagen und Sprockhövel und auch auf ein gutes Ergebnis“, sagt Andrius Balaika. Vermutlich wird die TSG die Partie mit ähnlicher Besetzung angehen wie das Spiel in Köln. Allerdings ist der Einsatz von Adrian Wasilewski noch nicht sicher. Der Mittelfeldspieler klagt über Beschwerden im Knie.

Auf dem Sprung zurück in den Kader sind dagegen Max Claus, Finn Heiserholt und Patrick Polk. Ein Einsatz im Spiel gegen Aachen ist aber kein Thema. „Vermutlich wird es auch noch nicht für das Spiel am kommenden Samstag gegen die Sportfreunde Siegen reichen“, verrät Andrius Balaika.

Autor: Heiner Wilms

Mehr zum Thema

Kommentieren