Der 1. FC Nürnberg hat unter dem neuen Trainer Michael Köllner seine Talfahrt in der 2. Fußball-Bundesliga gestoppt.

2. Liga

Bielefeld rutscht an das Tabellenende

sid
12. März 2017, 17:59 Uhr
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Der 1. FC Nürnberg hat unter dem neuen Trainer Michael Köllner seine Talfahrt in der 2. Fußball-Bundesliga gestoppt.

Nach drei Niederlagen in Serie gelang dem Club durch den Treffer von Ondrej Petrak (35.) ein verdientes und weitgehend ungefährdetes 1:0 (1:0) gegen Arminia Bielefeld, das allerdings auch nicht mehr als ein erschreckend harmloser Aufbaugegner war.

"Wir sind zufrieden, das war ein ganz wichtiges Spiel. Ich bin froh, dass sich die Mannschaft belohnt hat mit drei Punkten und wir die Wende herbeigeführt haben", sagte Köllner nach dem Spiel bei Sky. Er erkannte aber auch die Defizite: In der ersten Halbzeit habe seine Mannschaft eine vorzeitige Entscheidung verpasst, deshalb sei dann die Schlussphase "von den Nerven her schwierig" gewesen.

Bielefeld zeigte vor 24.324 Zuschauern eine miserable Leistung und fiel auf den letzten Tabellenplatz zurück. Nach dem Spiel musste die Mannschaft daher vor dem Fanblock Rechenschaft ablegen. "Wenn du so eine erste Halbzeit spielst hast du im Profifußball nichts zu suchen. Die zweite Halbzeit war besser, aber für den Abstiegskampf ist das zu wenig", sagte Julian Börner, der in der 75. Minute die einzig nennenswerte Chance besaß.

Der Club war überlegen, zeigte sich spielerisch etwas verbessert - mehr aber auch nicht. Die Bielefelder hatten Glück, dass Brian Behrendt von Schiedsrichter Lasse Koslowski (Berlin) nicht schon in der 20. Minute vom Platz gestellt wurde, sein Foul als letzter Mann gegen Kevin Möhwald wurde nur mit Gelb geahndet. In der Folge spielten sie allerdings über weite Strecken wie ein Absteiger.

Autor: sid

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