Am heutigen Sonntag sind für den VfB Speldorf alle Ausreden vorbei. Die Mülheimer müssen im siebten Anlauf endlich ihren ersten Dreier einfahren. Dass mit TuRU Düsseldorf ein unangenehmer Gegner seine Visitenkarte am

Speldorf: Die Zeit der Ausreden ist vorbei

Janßen freut sich auf "Bena"

09. September 2007, 11:07 Uhr

Am heutigen Sonntag sind für den VfB Speldorf alle Ausreden vorbei. Die Mülheimer müssen im siebten Anlauf endlich ihren ersten Dreier einfahren. Dass mit TuRU Düsseldorf ein unangenehmer Gegner seine Visitenkarte am "Blötter Weg" abgibt, ist VfB-Trainer Stefan Janßen egal: "Wir müssen Erfolg haben, gegen wen es auch geht." Und vielleicht kommen die Landeshauptstädter doch gar nicht so ungelegen, schließlich trainierte Janßen jahrelang unter deren Coach Frank Benatelli und kennt ihn aus dem Eff-Eff.

"Für Bena lasse ich mir einige Überraschungen einfallen", verspricht Janßen, der auf seinen Stammkeeper Gregor Nijhuis (vierwöchige Sperre nach seiner Roten Karte in Aachen) und Sergej Tytarchuk (muskuläre Probleme) verzichten muss. "Ich halte eine Menge von Frank, habe auch sehr viel von ihm gelernt", gibt der ehemalige Schalker bereitwillig zu, will seinem Lehrmeister dennoch eine Lektion erteilen. "Frank ist immer auf alles vorbereitet, aber ich habe schon einige Überlegungen, wie ich ihm eventuell ein Schnippchen schlagen kann."

Trotz aller Rivalität freut sich Janßen aber auf das Wiedersehen mit Benatelli: "Ich sehe mich noch nicht als Konkurrent zu so gestandenen Trainern wie Bena oder Dietmar Grabotin. Deshalb werde ich mich nicht mit diesen Leuten messen, sondern habe Respekt vor deren Arbeit."

Was aber nicht bedeutet, dass seine Elf in Ehrfurcht erstarren wird. "Wenn meine Truppe an die läuferische und kämpferische Leistung aus dem Aachen-Match anknüpft, werden auch wieder Erfolgserlebnisse kommen. Wir brauchen unbedingt diesen Dreier", weiß Janßen genau, dass die Zeit der Ausflüchte vorbei ist.

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