Vor 6500 Zuschauern verlor der Wuppertal SV in Aachen erstmals im Jahr 2017. Das Team von Trainer Stefan Vollmerhausen musste eine ärgerliche 0:1-Schlappe hinnehmen.

Pleite in Aachen

WSV scheitert am Aluminium

Nico Jung
11. März 2017, 20:54 Uhr
Foto: Stefan Rittershaus

Foto: Stefan Rittershaus

Vor 6500 Zuschauern verlor der Wuppertal SV in Aachen erstmals im Jahr 2017. Das Team von Trainer Stefan Vollmerhausen musste eine ärgerliche 0:1-Schlappe hinnehmen.

In einem umkämpften, aber nicht hochklassigen Spiel vor toller Kulisse am Tivoli musste der Wuppertaler SV die erste Niederlage seit Mitte Dezember hinnehmen. Zum zweiten Mal infolge blieb die Mannschaft von Stefan Vollmerhausen dabei ohne Torerfolg, nachdem ihr in den drei Spielen zuvor 13 Treffer gelungen waren. Den 1:0-Siegtreffer erzielte [person=6009]Joy-Lance Mickels[/person] in der 55. Minute.

Der WSV-Trainer machte der Alemannia nach dem Spiel ein Kompliment: "Aachen war sehr gut vorbereitet und hat uns zwischen den Linien wenig Raum gegeben. Das habe ich in der Form sehr selten gesehen." Dennoch haderte er mit der Niederlage, vor allem wegen eines Pfostenschusses von [person=15170]Jan Holldack[/person] in der 45. Minute: "Das war eine sehr gute Torchance. Aus der Halbzeit wollten wir gut herauskommen. Das ist uns aber leider nicht gelungen. Folgerichtig ist dann auch das 1:0 gefallen. Aachen war in den entscheidenden Phase einfach griffiger. Deshalb müssen wir die Niederlage so hinnehmen."

Dem Schiedsrichtergespann um Mario Heller bescheinigte Vollmerhausen ein gutes Spiel. Mit einer Entscheidung war er aber nicht zufrieden: In der ersten Hälfte sprang der Aachener [person=2045]Khalil Mohammad[/person] übermotiviert und gefrustet mit beiden Beinen voraus in einen Zweikampf im Mittelfeld: "Wenn das keine Rote Karte ist, dann weiß ich es nicht. Wenn er mit so einer Intention und Karacho in den Gegenspieler reinspringt, dann ist es mir auch egal, ob er ihn trifft oder nicht. Das ist aber dennoch keine Ausrede für das Ergebnis, denn das geht in Ordnung."

Der Aachener Trainer Fuat Kilic sah das Spiel ähnlich wie sein Gegenüber: "Wir wollten nach der Niederlage in Bonn eine Reaktion zeigen. Das haben wir auf den Platz gebracht. Deshalb bin ich stolz, Trainer dieser Mannschaft zu sein."

Autor: Nico Jung

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