Schermbeck: Stroetzel nimmt Ruhnerts Kampfansage an

"Team wird Akzente setzen!"

tr
09. September 2007, 09:54 Uhr

Kurz vor der Fahrt nach Oestrich ereilen Schermbecks Coach Martin Stroetzel neue Hiobsbotschaften. Neben den zahlreichen verletzungsbedingten Ausfällen muss der Trainer nun auch auf Patrick Herzog verzichten. "Er ist 14 Tage beruflich in Israel", berichtet Stroetzel. Doch jammern will der ehrgeizige Linienchef nicht. Im Gegenteil: "Dennoch sind wir gut besetzt, die Abwehr steht. Auch im Mittelfeld haben wir uns weiterentwickelt. Wir brauchen nicht schauen, dass wir über die Runden kommen, sondern wir haben eine Mannschaft die Akzente setzen kann und wird."[PREVIEWEND]Das ist auch notwendig, denn die Sauerländer warten nach der Klatsche gegen Gütersloh mit einem mächtig dicken Hals. "Da ist richtig Dampf im Kessel", weiß auch Stroetzel, was seine Elf erwarten wird. "Deren Coach Oliver Ruhnert will uns unbedingt schlagen, aber wir sind auf Augenhöhe." Die breite Brust kommt nicht von ungefähr, schließlich rangiert der Aufsteiger mit zehn Punkten auf Rang sieben.

Eine Platzierung, die am Saisonende die Qualifikation für die NRW-Liga bedeuten würde. "Deshalb werden wir auch bei den Sportfreunden versuchen, den ein oder anderen Nadelstich zu setzen", nimmt Stroetzel die Kampfansage Ruhnerts gerne an. "Die Sportfreunde sind zu Hause nicht so stark, haben gegen Gütersloh mächtig einen vor den Latz bekommen. Das wollen wir ausnutzen, denn wir sind gut eingestellt."

Autor: tr

Mehr zum Thema

Wettbewerbe

Rubriken

Kommentieren