Regionalligist Rot-Weiß Oberhausen steht vor einer Pflichtaufgabe. Bei den Sportfreunden Siegen soll der nächste Dreier her. Trainer Mike Terranova warnt.

RWO in Siegen

Terranova droht seinen Spielern

Martin Herms
10. März 2017, 18:14 Uhr
Foto: Micha Korb

Foto: Micha Korb

Regionalligist Rot-Weiß Oberhausen steht vor einer Pflichtaufgabe. Bei den Sportfreunden Siegen soll der nächste Dreier her. Trainer Mike Terranova warnt.

Der erste Wunsch von Mike Terranova geht wohl in Erfüllung. Die Partie im Leimbachstadion (Samstag, 14 Uhr) wird aller Voraussicht nach stattfinden. Noch am Mittwoch mussten die Sportfreunde ihr Nachholspiel gegen die U23 von Borussia Dortmund aufgrund der im Frühjahr gewohnt katastrophalen Platzverhältnisse absagen. Eine Drainage wird es in Siegen erst ab der nächsten Saison geben. Im Sommer wird der Rasen ausgetauscht. Da sich die Wetterlage in den letzten Tagen stabilisiert hat, kann die Partie am Samstag über die Bühne gehen.

Der Zustand des Rasens dürfte sich allerdings nicht sonderlich gebessert haben. RWO erwartet ein Spiel auf äußerst schwierigem Geläuf. Der Oberhausener Trainer will das jedoch nicht als Ausrede für mögliche Schwierigkeiten gelten lassen. Das macht er bereits im Vorfeld unmissverständlich klar. "Sollte sich einer meiner Spieler über den Platz beschweren und deshalb nicht voll bei der Sache sein, landet er umgehend auf der Bank", droht Terranova seinen Schützlingen. "Der Gegner muss mit den Verhältnissen auch zurecht kommen. Es gibt keine Alibis. Ich habe früher auf Asche gespielt und mich nie beklagt. So etwas macht man nicht."

Fleßers fehlt in Siegen

Auf dem Papier steht seine Mannschaft vor einer Pflichtsieg. Siegen steckt weiter tief im Tabellenkeller. Das Hinspiel gewann RWO mit 7:1. Am vergangenen Samstag kassierte das Team von Trainer Thorsten Seibert eine 0:3-Niederlage bei der SG Wattenscheid 09. "Diese Ergebnisse spielen keine große Rolle mehr", betont Terranova. "Das Hinspiel war schön, aber dafür gab es auch nur drei Punkte. In Siegen wird es ein anderes Spiel. Wir müssen den Kampf annehmen und unsere Stärken ausspielen", sagt er.

Verzichten muss der 40-jährige Ex-Profi auf einen seiner Besten. Robert Fleßers kassierte beim 3:1-Sieg gegen die U23 des 1. FC Köln die fünfte Gelbe Karte. Für den Strategen könnten Benjamin Weigelt, Arnold Budimbu, Steve Tunga oder Rafael Garcia in die Startelf rücken. In der Sturmspitze setzt Terranova erneut auf den wiedererstarkten Raphael Steinmetz.

Autor: Martin Herms

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