Fünf Spiele in Folge hat die U19 des VfL Bochum gewonnen. Am Sonntag wollen die Blau-Weißen die Serie gegen den Tabellenführer ausbauen.

VfL Bochum U19

Nach Dortmund soll auch Schalke fallen

Timotheus Eimert
09. März 2017, 18:45 Uhr
Foto: Joachim Haenisch

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Fünf Spiele in Folge hat die U19 des VfL Bochum gewonnen. Am Sonntag wollen die Blau-Weißen die Serie gegen den Tabellenführer ausbauen.

Mit Platz drei hinter Borussia Dortmund und Schalke 04 steht der VfL Bochum in der U19-Bundesliga ähnlich gut wie im Vorjahr dar. 44 Punkte hat die Elf von Trainer Jan Siewert derzeit auf dem Konto und ist bei einem Spiel weniger damit nur drei Punkte von Dortmund und fünf Punkte von Schalke entfernt. Im Schatten der beiden großen Rivalen hat sich der VfL auf dem dritten Platz etabliert.

Am Sonntag können die Bochumer den Abstand sogar noch verkürzen. Es geht gegen den Tabellenführer Schalke 04. Und die Situation vor dem Derby könnte nicht besser sein. Fünf Spiele in Folge konnte die Mannschaft von der Castroper Straße schon gewinnen, darunter der souveräne 5:2-Erfolg gegen den Tabellenzweiten Borussia Dortmund. Das ist die Mannschaft, die vor zwei Wochen den kommenden Gegner mit 2:0 schlagen konnte. Der VfL ist heiß auf die Partie und gewillt die Siegesserie weiter auszubauen. Siewert: „In den letzten Spielen waren wir fokussiert auf unsere Aufgabe. Alle Spieler waren sehr engagiert in ihrem Spiel und haben eine läuferische Topleistung abgerufen. Dies muss auch am Sonntag wieder der Fall sein. Wir müssen 90 Minuten hellwach und konzentriert ans Werk gehen, dann haben wir auch eine Chance.“

Das 0:2 im Hinspiel trübt die Stimmung von Siewert dabei nicht: „Seit der Niederlage gegen Schalke sind wir als Mannschaft gereift. Wir haben dort die Anfangsphase völlig verpennt und unsere Lehren daraus gezogen.“ Der 34-Jährige hat großen Respekt vor dem kommenden Gegner: „Schalke spielt als gutes Kollektiv Fußball, dennoch haben sie besonders im Offensivbereich herausragende Einzelspieler.“

Trotz der Tabellensituation stapelt Siewert weiterhin tief: „Wir haben bei weitem nicht so einen Kader wie Schalke, Dortmund, Leverkusen oder Gladbach. Unser Ziel ist es, die Spieler auf ihrem Weg zum Profi zu begleiten und möglichst viele Spieler für die erste Mannschaft auszubilden. Jeder unserer Spieler will einmal für die Profis spielen und gibt im Training alles dafür. Mit Maxim Leitsch, Tom Baack, Ulrich Bapoh und Görkem Saglam, die bereits einen Profivertrag unterschreiben konnten, haben dieses Ziel schon vier Spieler in dieser Saison erreicht.“

Autor: Timotheus Eimert

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