Für Rot-Weiss Essen endete das Hinspiel gegen den SV Rödinghausen schon beinahe traumatisch.

RWE

Das Hinspiel gegen Rödinghausen hat niemand vergessen

09. März 2017, 09:07 Uhr
Foto: Thorsten Tillmann

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Für Rot-Weiss Essen endete das Hinspiel gegen den SV Rödinghausen schon beinahe traumatisch.

Nach zwei Elfmetern für die Ostwestfalen und zwei Roten Karten gegen Kapitän Benjamin Baier und Abwehrchef Jan-Steffen Meier siegten die Grün-Schwarzen mit 1:0. RWE stand zu diesem Zeitpunkt das dritte Mal in Folge mit leeren Händen da, blieb das vierte Mal in Folge ohne eigenen Treffer.

Dass sich der RWE-Tross daher mit einer ordentlichen Portion Wut im Bauch auf die etwa 170 Kilometer lange Reise begeben wird, dürfte also klar sein: „Wir haben dort definitiv noch etwas gut zu machen“, weiß auch Trainer Sven Demandt. „Wir haben gegen sie eine gute erste Halbzeit gespielt, in der wir es verpasst haben, die Tore zu erzielen.“

Den Gegner hat der Coach noch am vergangenen Samstag beim Spiel bei der U23 von Fortuna Düsseldorf selbst unter die Lupe genommen. Demandt: „Sie versuchen Fußball zu spielen. In der Offensive haben sie eine gute Qualität, aber hinten hatten sie doch so ihre Probleme.“ Das beweisen letztendlich auch die acht Gegentore in den letzten beiden Partien gegen Düsseldorf II und den Wuppertaler SV.

Torwartfrage plötzlich wieder offen

Auf Frank Löning wird der gebürtige Kölner dabei jedoch nicht zurückgreifen können. Der Torjäger-Oldie hat immer noch mit seinen Fersenproblemen zu kämpfen, wegen denen er bereits gegen Borussia Mönchengladbach passen musste. Auch Jan-Steffen Meier ist nicht mit von der Partie. Der ehemalige Wattenscheider wird jedoch in der kommenden Woche wieder mit dem Training beginnen können. „Da sieht es ganz gut aus“, ist auch Demandt optimistisch, bald wieder auf seinen Defensivallrounder zurückgreifen zu können.

Noch offen ist ein Einsatz von Kamil Bednarski, der einige Tage krank passen musste, am Mittwoch allerdings wieder ins Lauftraining eingestiegen ist. Das gleiche gilt auch für Robin Heller, der den bisherigen Stammkeeper Niclas Heimann glänzend vertreten hat. „Er hat sich am Sonntag privat den Fuß umgeschlagen und konnte nicht trainieren.“ Dementsprechend scheint das Rennen zwischen Heller und Heimann plötzlich wieder offen zu sein, nachdem der starke Heller zuletzt in der Favoritenrolle gewesen ist.

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