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Schalke

Neuer Mentalcoach gegen die Krise

Andreas Ernst
08. März 2017, 12:54 Uhr
Foto: Firo

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Nach Informationen von "Sport Bild" hat der FC Schalke 04 in Absprache mit Trainer Markus Weinzierl den Mental-Coach Jörg Löhr (55) verpflichtet.

Löhr soll bei Mannschaft, Trainer- und Betreuerteam Leidenschaft, Begeisterung und Teamgeist entfachen, schreibt das Blatt. Löhr begleitete 2007 die Handball-Nationalmannschaft auf dem Weg zum WM-Titel.
Schalke ist auf den 13. Platz abgerutscht

Die Königsblauen stecken in einer sportlichen Krise. In der Bundesliga sind sie auf den 13. Platz abgerutscht, stehen nur noch vier Punkte vor dem Relegationsplatz. Im DFB-Pokal scheiterten sie im Viertelfinale sang- und klanglos beim FC Bayern (0:3). Eine erneute Qualifikation für den internationalen Wettbewerb ist deshalb sehr unwahrscheinlich. Kapitän Benedikt Höwedes spricht von einem "Übergangsjahr". Trainer Markus Weinzierl und auch Sportvorstand Christian Heidel sind wegen der schwachen Leistungen und der Einkaufspolitik in die Kritik geraten, werden aber vom Aufsichtsrat gestützt.

Am Donnerstag steigt in der Europa League das Achtelfinal-Hinspiel gegen Borussia Mönchengladbach (21.05 Uhr, live in unserem Ticker). Fliegt Schalke auch aus der Europa League, ist die Saison endgültig verkorkst. Heidel warnt vor Panikmache: „Jetzt zu spekulieren, was passieren könnte, bringt nichts.“ Er sagt aber auch: „Ich habe Verständnis für Leute, die sagen: Hier findet keine Entwicklung statt und es muss besser werden. Genau das müssen wir hinbekommen.“

Keine Risse - sagen Weinzierl und Heidel

Risse zwischen Weinzierl und Heidel, wie "Bild" berichtet, gibt es aber wohl nicht. "Es gibt keinen Millimeter von einem Riss, weil wir uns immer wieder ausführlich austauschen", erklärte Heidel in "Sport Bild" und ergänzte: "Alle Spieler sind immer in Abstimmung mit dem Trainer gekommen." Bild hatte auch berichtet, dass Weinzierl nicht mit allen Verpflichtungen einverstanden war. Nach dem Verkauf von Leroy Sané an Manchester City hatte Heidel etwa 70 Millionen Euro in neue Spieler investiert - nicht alle sind schon Stützen.

Autor: Andreas Ernst

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