Der Außenverteidiger kam als gestandener Drittliga-Fußballer von den Stuttgarter Kickers zum MSV Duisburg. Den Durchbruch schaffte er bislang nicht.

MSV Duisburg

Leutenecker will sich endlich durchbeißen

Dirk Retzlaff
07. März 2017, 06:37 Uhr
Foto: Lars Fröhlich

Foto: Lars Fröhlich

Der Außenverteidiger kam als gestandener Drittliga-Fußballer von den Stuttgarter Kickers zum MSV Duisburg. Den Durchbruch schaffte er bislang nicht.

Im Sommer kam [person=8967]Fabio Leutenecker[/person] als gestandener Drittliga-Fußballer zum MSV Duisburg. 138 Spiele im Trikot der Stuttgarter Kickers hatte der Blondschopf zuvor absolviert. Viele Experten sahen in ihm eine Bank auf der Außenverteidiger-Position. Doch der Begriff Bank erhielt für den 26-Jährigen eine andere Bedeutung. Denn er saß zumeist dort – oder aufgrund der U-23-Regel nur auf der Tribüne. Am Sonntag stand Leutenecker mal wieder auf dem Platz. Beim 0:0 bei der U 23 von Werder Bremen vertrat er den verletzten Nico Klotz.

Bänderanriss bei Klotz

Für Leutenecker war es erst der zweite Einsatz im Zebra-Trikot über 90 Minuten. Zuletzt war das am dritten Spieltag in der Auswärtspartie in Münster der Fall gewesen, als Trainer Ilia Gruev in der englischen Woche auf Rotation setzte.

Für Leutenecker war der Transfer im Sommer nach zwölf Jahren bei den „Stukis“ der berühmte „nächste Schritt“. Tapetenwechsel, eine neue Umgebung, der Wechsel zu einem Klub mit Zweitliga-Ambitionen. Der erhoffte Durchbruch gelang dem Verteidiger, der noch bis zum Sommer 2018 beim MSV unter Vertrag steht, nicht. Mit Nico Klotz und Kevin Wolze – kurioserweise sind beide gelernte Mittelfeldspieler – sind die Positionen auf den defensiven Außenbahnen fest vergeben. Damit muss auch Dan-Patrick Poggenberg zurechtkommen. Fabio Leutenecker nimmt die Herausforderung an: „Die Situation ist nicht einfach. Aber ich stelle mich ihr“, sagte Leutenecker nach dem Spiel in Bremen. Zuvor hatte er eine gute Leistung auf die Platte gebracht.

Leutenecker könnte auch am Samstag im Heimspiel gegen den SV Wehen Wiesbaden wieder von Beginn an verteidigen. Die gestrige Untersuchung bei Nico Klotz ergab, dass sich der Verteidiger einen Bänderanriss im linken Knöchel zugezogen hat. Klotz hatte sich vor zwei Wochen in Mainz am Knöchel verletzt. Danach ging es ihm besser, und er spielte gegen den 1. FC Magdeburg durch. Dann kam ein Rückschlag. Nun wollen die Ärzte „von Tag zu Tag schauen, wie es sich entwickelt“.

Autor: Dirk Retzlaff

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