Im ersten Spiel der Oberliga-Restrunde bezwang der VfB Homberg den ETB Schwarz-Weiß Essen mit 1:0 und ist damit seit elf Ligaspielen ungeschlagen.

Homberg - ETB

Blitztor sorgt für die Entscheidung

Fabian Kleintges-Topoll
05. März 2017, 18:36 Uhr
Foto: Tanja Pickartz

Foto: Tanja Pickartz

Im ersten Spiel der Oberliga-Restrunde bezwang der VfB Homberg den ETB Schwarz-Weiß Essen mit 1:0 und ist damit seit elf Ligaspielen ungeschlagen.

Dadurch springt das Team von Trainer Stefan Janßen vom siebten auf den fünften Tabellenplatz. „Für uns war es extrem wichtig, ETB in der Tabelle zu distanzieren. Das ist uns gelungen“, freute sich Homberg-Trainer Janßen. Dennoch ist das Ziel für den 46-Jährigen auch in den nächsten Spielen klar, nämlich den Abstand nach unten zu wahren. „Wenn wir am Ende Fünfter oder Sechster werden, ist es dasselbe als ob wir Zwölfter oder Dreizehnter sind. Weil dann halten wir die Liga und nichts anderes zählt für uns.“

Trotzdem präsentierte sich der VfB auch am Sonntag in keinster Weise wie ein Abstiegskandidat. Den Schwarz-Gelben gelang durch den Führungstreffer von [person=6682] Dennis Wibbe[/person] in der zweiten Spielminute ein Auftakt nach Maß. „Im Grunde genommen war das Spiel nach einer Minute schon entschieden“, resümierte Janßen. In einer von beiden Mannschaften intensiv geführten, aber fairen Partie waren besonders die ersten 20 Minuten völlig offen. Beide Teams spielten temporeich und druckvoll nach vorne. Danach flachte das Geschehen ein wenig ab. Bis zum Ende gab es kaum Torchancen. „Wir haben es in der zweiten Halbzeit nicht mehr so oft geschafft, Entlastung zu bekommen, uns hat ein bisschen der Zugriff gefehlt“, merkte Janßen an. Laut Duisburgs Trainer des Jahres hätten beide Teams ein Erfolgserlebnis verdient gehabt.

Wenn man solche Fehler macht wie vor dem 0:1, dann braucht man sich nicht wundern, dass man da unten steht und schon 43 Gegentore hat
Manfred Wölpper

Durch die Niederlage ist der Abstand zum rettenden Ufer für die Gäste aus Essen sogar noch angewachsen. Die Mannschaft von Trainer Manfred Wölpper liegt nun schon vier Zähler hinter einem Nichtabstiegsplatz. Der 59-Jährige kassierte seine erste Niederlage als ETB-Coach und war nach dem Spiel natürlich enttäuscht: „Wenn man solche Fehler macht wie vor dem 0:1, dann braucht man sich nicht wundern, dass man da unten steht und schon 43 Gegentore hat. Wir haben alles in die Waagschale geworfen, in der zweiten Hälfte ordentlich gespielt, aber es hat nicht sollen sein."

Autor: Fabian Kleintges-Topoll

Mehr zum Thema

Kommentieren