In der Regionalliga West verlor die U23 des FC Schalke mit 0:1 gegen den Tabellenletzten TSG Sprockhövel. Die Luft im Abstiegskampf wird immer dünner.

Schalke II

Abstieg rückt für Luginger-Elf immer näher

Christian A. Hoch
04. März 2017, 18:44 Uhr
Foto: Tillmann

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In der Regionalliga West verlor die U23 des FC Schalke mit 0:1 gegen den Tabellenletzten TSG Sprockhövel. Die Luft im Abstiegskampf wird immer dünner.

Kurz nach Abpfiff in Sprockhövel kannten die U23-Spieler des FC Schalke 04 nur einen Weg: Schnell in die Kabine und am besten nie wieder raus. Gegen den Tabellenletzten setzte es eine bittere und vor allem vermeidbare 0:1-Niederlage. Dadurch rücken die Abstiegskandidaten in der Regionalliga immer enger zusammen. Schalke droht zusätzlich den Anschluss an die vorderen Ränge zu verlieren. „Dieses Spiel dürfen wir eigentlich niemals verlieren“, ärgerte sich auch Schalke-Trainer Jürgen Luginger: „Sprockhövel hat hier eine Chance und macht das Tor. Wir haben gefühlt zehn Möglichkeiten, davon sind wir fünfmal alleine vor dem Torwart.“

Und genau der ist es, der Schalke letztlich um den Lohn brachte. TSG-Schlussmann [person=13754]Robin Benz[/person] war nicht zu überwinden. Mehrfach parierte er sensationell und hielt seine Mannschaft im Spiel. Auch nach der Führung durch [person=12835]Christian März[/person] in der 69. Spielminute war Benz der Garant für den Sieg der TSG. „Du brauchst im Abstiegskampf so einen Torwart – dann bleibst du im Spiel. Robin ist ein guter Torwart, das hat er heute wieder gezeigt“, fand auch Sprockhövel-Trainer Andrius Balaika lobende Worte für seinen Keeper.

Schalke rückt immer weiter in Richtung Abgrund

Besonders in Durchgang eins erspielten sich die Schalker mehrfach erstklassige Gelegenheiten zur Führung und hätten sich diese auch mehr als verdient. „Die Mannschaft hat sich für ihre Mühen nicht belohnt. Die letzte Konsequenz vor dem Tor hat gefehlt – das ist dann natürlich bitter“, ärgerte sich Luginger. Doppelt bitter für S04 wurde es dann in der 69. Spielminute – Christian März schob freistehend ein, nachdem [person=13767]Timon Wellenreuther[/person] zuvor noch klasse pariert hatte. Der Torschütze war nach Abpfiff natürlich hochzufrieden: „Ich freue mich persönlich über das Tor und hoffe, dass es der Mannschaft Aufwind verleiht.“

Davon ist bei den Schalkern aktuell keine Rede. Fünf Niederlagen am Stück bedeuten Tabellenplatz 15 und drei Punkte Rückstand auf das rettende Ufer: „Die Mannschaft muss jetzt den Kopf aufrichten, es wird bis zum Schluss spannend bleiben – das wussten wir aber auch vorher.“ Gerald Asamoah, der U23-Manager des FC Schalke wollte sich nach der Partie nicht äußern. Zu frustriert sei er über die Niederlage seiner Mannschaft. Schalke hat aber auch noch ein Spiel weniger und könnte im Nachholspiel gegen Rot-Weiß Oberhausen die verlorenen Punkte wieder zurückerobern. Als nächstes (11. März, 14 Uhr) geht es gegen den SC Wiedenbrück – ein weiterer direkter Konkurrent um den Abstieg. Für Schalke also die nächste Chance, um Boden gut zu machen.

Autor: Christian A. Hoch

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