Gas geben. Punkte einfahren. Wenn dem Landesligisten Duisburger SV 1900 das in den kommenden drei Spielen gelingt, können die Wanheimerorter eine von Sorgen befreite Rückrunde spielen.

DSV 1900

Entspannt oder angespannt?

Friedhelm Thelen
04. März 2017, 09:20 Uhr
Foto: Stephan Eickershoff

Foto: Stephan Eickershoff

Gas geben. Punkte einfahren. Wenn dem Landesligisten Duisburger SV 1900 das in den kommenden drei Spielen gelingt, können die Wanheimerorter eine von Sorgen befreite Rückrunde spielen.

„Oder aber wir stecken bis zum Ende unten drin“, mahnt Jörg Kessen, der Sportliche Leiter der Wanheimerorter, der seinen Bruder Ralf am Sonntag als Coach vertreten wird. Denn beginnend mit dem Heimspiel gegen den VfL Repelen (15.30 Uhr) sowie den Partien beim TuS Essen-West (12. März) und gegen die Sportfreunde Königshardt (19. März) bekommen es die Schwarz-Roten mit Teams zu tun, die unter ihnen stehen.

„Wir haben ja schon vor der Winterpause gute Ergebnisse erzielt“, sagt Kessen. „Und mit unseren drei Neuzugängen haben wir an Qualität zugelegt.“ Die Folge: Kessen hat die Qual der Wahl. „Wahrscheinlich werden sich Spieler auf der Bank wiederfinden, die damit in der Hinrunde nicht gerechnet hätten.“ So gilt Yannik Schürmann beispielsweise als Gewinner der Wintervorbereitung und wird morgen von Beginn an spielen. Tayfun Yildirim, bislang Toptorjäger der 1900er, wird krankheitsbedingt erstmal nicht spielen können; auch Kevin Kessen ist angeschlagen. Mit Ryusei Ukita hält Jörg Kessen via WhatsApp Kontakt. „Er freut sich darauf, am 22. März wieder zu uns kommen zu können.“ Aktuell hält er sich beim Team der Juntendo Uni sowie beim Minato SC fit. Aufgrund der Aufenthaltsbestimmungen musste er Deutschland für eine gewisse Zeit verlassen, um wieder einreisen zu können.

Das Hinspiel in Repelen endete mit einem torlosen Remis. „Damals hat uns Mo Sadiklar im Spiel gehalten“, lobt Kessen in Rückblick den Keeper, der noch nicht ganz fit ist, sodass wie zuletzt Keisuke Ishibashi spielen wird. Doch gerade auf dieser Position hat der DSV 1900 ein Luxusproblem. „Wir haben zwei Spitzentorhüter“, sagt der Sportlicher Leiter. „Daher werden auch beide in dieser Saison noch ihre Einsatzzeiten bekommen.“ Youngster Bünyamin Dinler (offensives Mittelfeld) soll langsam aufgebaut werden. Kessen. „Er ist eine Alternative, soll aber zur neuen Saison richtig einsteigen.“

Autor: Friedhelm Thelen

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