Vor dem Auswärtsspiel bei Werder Bremen II (Sonntag, 14 Uhr) freut sich MSV-Trainer Ilia Gruev über den starken Charakter seiner Mannschaft.

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Darauf kommt es im Aufstiegsrennen an

Christian A. Hoch
03. März 2017, 15:26 Uhr
Foto: Christian A. Hoch

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Vor dem Auswärtsspiel bei Werder Bremen II (Sonntag, 14 Uhr) freut sich MSV-Trainer Ilia Gruev über den starken Charakter seiner Mannschaft.

In Bremen soll der nächste Schritt Richtung Liga zwei folgen. Vor einer Woche holte der MSV im Spitzenspiel gegen den 1. FC Magdeburg ein 0:0-Unentschieden. Für Trainer Gruev ein sehr wichtiger Zähler im Aufstiegsrennen: „Ich denke schon, dass wir das Spiel gewinnen können. Trotzdem hat man gesehen, dass man in dieser starken Liga nicht einfach mal locker gegen jeden Gegner gewinnt - ein bisschen Glück muss auch immer dabei sein. Das wollen wir uns jetzt weiter erarbeiten.“ Die nächsten Wochen sind richtungsweisend für den MSV Duisburg. Für die Meidericher geht es jetzt am Sonntag auswärts in den hohen Norden zu Werder Bremen II. Die Bremer sind aktuell das zweitbeste Rückrundenteam der Liga und gehen nach zwei Siegen in Folge mit breiter Brust in die Partie gegen den Spitzenreiter.

Auch Innenverteiger Thomas Blomeyer weiß um die Stärken des Gegners: „Bremen hat eine extrem hungrige Mannschaft, kann auch immer wieder von den Profis verstärkt werden.“ Einen weiteren Aspekt hebt er zusätzlich hervor: „Der Ansporn, gegen den Tabellenführer zu spielen und etwas mitzunehmen, ist natürlich dreimal so hoch im Vergleich zu anderen Begegnungen.“ Der eigene Anspruch müsse aber dennoch sein, das Spiel zu gewinnen.

Der Charakter als entscheidender Vorteil

Beim MSV versucht man deswegen, die eigenen Stärken in den Fokus zu setzen und diese auf dem Platz auch zu zeigen. „Ich freue mich über die spielerische Entwicklung unserer Mannschaft, über den Spielwitz, aber auch über die Leidenschaft, die in der Truppe steckt. Die Charakterstärke macht uns im Moment so stark – das wollen wir natürlich beibehalten“, erklärte Gruev den Schlüssel zum Erfolg beim MSV. Die Mannschaft habe die Philosophie des Trainerstabs verinnerlicht und sei auch voll von dieser überzeugt. Dieses Band zwischen Spielern und Trainer kann für den MSV entscheidend im Aufstiegsrennen werden – genau so wie die Unterstützung der eigenen Fans.

Eine andere Meldung hatte in den vergangenen Tagen für Aufsehen gesorgt. „Wenn man in drei von vier Jahren in der dritten Liga spielt, dann kann man keine Schulden tilgen“, äußerte sich MSV-Geschäftsführer Peter Monhaupt vor wenigen Tagen zur wirtschaftlichen Situation der Zebras. Stand jetzt sei nicht sicher, ob der MSV die Lizenz für die zweite Liga erhalten würde. Es müssten noch Aufgaben erledigt werden. „Das ist ein Thema, das wir als Mannschaft nicht beeinflussen können. Wir vertrauen unserer Geschäftsführung und spüren keinen zusätzlichen Druck, unbedingt aufsteigen zu müssen – haben aber natürlich unsere Ambitionen“, sagte Gruev zu dem brisanten Thema.

Autor: Christian A. Hoch

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