Die Entwicklung des SC Hassel ist mehr als positiv, dennoch ist der Aufsteiger vor dem Spiel gegen den FC Gütersloh gewarnt.

SC Hassel

Die Entwicklung ist noch nicht am Ende

Timotheus Eimert
28. Februar 2017, 15:33 Uhr
Foto: Benjamin Neumann

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Die Entwicklung des SC Hassel ist mehr als positiv, dennoch ist der Aufsteiger vor dem Spiel gegen den FC Gütersloh gewarnt.

Mit Platz sieben in der Oberliga Westfalen kann der SC Hassel mehr als zufrieden sein, war das Ziel vor der Saison noch der Nichtabstieg. Trainer Thomas Falkowski schätzt die Situation aber realistisch ein: „Wir wissen, wo wir herkommen. Mit der Drei-Punkte-Regelung geht es so schnell. Mit drei Siegen ist man ganz weit oben dabei, mit drei Niederlagen spielt man wieder gegen den Abstieg.“

In der Oberliga kann einfach jeder jeden schlagen
Thomas Falkowski

Mit dem Abstieg hatte der Aufsteiger in der Hinrunde wenig zu tun. An keinem Spieltag stand die Elf von Trainer Thomas Falkowski auf einem Abstiegsplatz. Auch deswegen hat man intern das Ziel, die Saison auf einem einstelligen Tabellenplatz abzuschließen, ausgerufen. Falkowski: „Alles andere wäre gelogen. Nach so einer Hinrunde muss das unser Ziel sein.“ Der 34-Jährige merkt aber an: „Nichtsdestotrotz gucken wir immer noch auf die untere Tabellenhälfte. In der Oberliga kann einfach jeder jeden schlagen.“

Vor dem kommenden Gegner ist Falkowski deswegen gewarnt, steckt der finanziell angeschlagene FC Gütersloh doch mitten im Abstiegskampf: „Drei Punkte sind unser Ziel, auch wenn wir wissen, dass die Aufgabe nicht einfach wird. Wir sind auf der Hut. In der Hinrunde haben wir unglücklich verloren. Gütersloh ist in keiner einfachen Situation, dennoch lebt die Mannschaft.“ Hassel verlor das Hinspiel mit 0:2. Daraus hat das Team viele Lehren gezogen, auf einen Mann wollen sie dabei besonders aufpassen. Falkowski: „Gütersloh ist bei Standardsituationen extrem gefährlich. Mit Lars Beuckmann haben sie einen unglaublichen Kopfballspieler in ihren Reihen. Wir müssen defensiv einfach besser stehen und dürfen den Gegner nicht einladen. Am Sonntag müssen wir das unbedingt besser machen.“ Der Gütersloher hatte im Hinspiel beide Treffer markiert und war damit maßgeblich am Erfolg seiner Mannschaft beteiligt.

Nichtsdestotrotz zieht der SCH-Coach ein positives Fazit nach der Hinrunde und den ersten Spielen in der Rückrunde: „Die Entwicklung ist sehr positiv, aber noch nicht am Ende. Wir wollen uns fußballerisch weiterhin entwickeln. Mit den beiden Spielen in der Rückrunde bin ich zufrieden, auch wenn wir beim ASC Dortmund mit 0:2 verloren haben. Dieses Spiel dürfen wir nicht überbewerten.“

Am Sonntag steht die fußballerische Entwicklung aber weniger im Vordergrund. Auf schwierigen Platzverhältnisse sind andere Qualitäten gefragt: „Wir spielen das erste Mal in der Rückrunde auf Rasen. Bisher konnten wir kein einziges Mal darauf trainieren. Zudem kommt, dass der Platz nicht im besten Zustand ist. Deswegen müssen wir über den Kampf und die Laufbereitschaft kommen. Fußballspielen wird kaum möglich sein.“

Autor: Timotheus Eimert

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