Borussia Dortmund hat den SC Freiburg mit 3:0 (1:0) geschlagen. Das lag vor allem daran, dass sich Stürmer Pierre-Emerick Aubameyang nach dem Seitenwechsel zurückmeldete. Zur Erleichterung seines Trainers.

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Das sagte Tuchel über Aubameyangs Chancenverwertung

25. Februar 2017, 19:19 Uhr
Foto: firo

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Borussia Dortmund hat den SC Freiburg mit 3:0 (1:0) geschlagen. Das lag vor allem daran, dass sich Stürmer Pierre-Emerick Aubameyang nach dem Seitenwechsel zurückmeldete. Zur Erleichterung seines Trainers.

Dass der BVB das Auswärtsspiel in Freiburg gewinnen wollte, daran ließ er insbesondere in der Anfangsphase keinen Zweifel aufkommen. Dass nach dem Kopfballtreffer von Sokratis (13.) trotz bester Torchancen aber nicht sofort ein zweites Tor der Dortmunder Borussen folgte, ließ die Fans der Schwarz-Gelben auf der Tribüne Böses ahnen. Bestimmt, prophezeite manch pessimistischer BVB-Anhänger, fange sich die Mannschaft von Thomas Tuchel in den letzten zehn Minuten noch den Ausgleichstreffer ein.

Was den Fans Sorgen machte: Sie hatten Angst, dass sich die fahrlässige Chancenauswertung am Ende rächen könnte. Denn als eine halbe Stunde gespielt war, hätte Dortmund längst höher führen müssen. Schon zur Pause hätte der Vorsprung beruhigen und der Mannschaft mit Blick auf das Pokal-Viertelfinale am kommenden Dienstag bei den Sportfreunden Lotte ein Auslaufen im zweiten Durchgang ermöglichen sollen.

Doch dass der BVB in den letzten 45 Minuten erheblichen Aufwand leisten musste, um das Auswärtsspiel im Breisgau mit einem leistungsgerechten Ergebnis zu besiegen, lag insbesondere an Stürmer Pierre-Emerick Aubameyang. Der Gabuner wirkte, wenn er allein vor dem Tor stand, hilflos und ließ Chancen aus, bei denen er sich in Normalform womöglich schon vor dem Abschluss zum voreiligen Jubeln hätte hinreißen lassen.

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Dann kam die 55. Minute: Marco Reus tunnelte Caglar Söyüncü und legte auf Aubameyang. Dortmunds Stürmer, vom Vorlagengeber fast schon zum Treffer gezwungen, schob mühelos ein. „Wir haben in der Halbzeit schon gesagt, dass wir einen brauchen, den wir aus einem oder einem halben Meter über die Linie drücken können. Und dass dann ein zweites Tor direkt hinterherkommt. Und tatsächlich war es dann auch so“, sagte BVB-Trainer Thomas Tuchel.

Der 43-Jährige sprach angesichts der beiden Tore seines Stürmers, der zuvor beim 1:0-Heimsieg gegen RB Leipzig seinen einzigen Treffer nach der Winterpause erzielt hatte, von einer „großen Erleichterung.“ Tuchel erklärte, warum er zuvor besorgt gewesen war: „Ich habe schon gesagt: Du brauchst viele Sachen, nur keinen Mittelstürmer, der anfängt nachzudenken.“

War die gedankliche Blockade des Gabuners dank des von Reus aufgelegten Treffers gelockert, löste das zweite Tor sie endgültig. Erik Durm bediente Aubameyang nach einem feinen Zuspiel von Ousmane Dembélé und ermöglichte ihm so seinen 19. Bundesliga-Treffer. Ein ganz wichtiger Moment für den Gabuner und seine Mannschaft. „Das ist das Beste für uns alle, wenn Auba nicht mehr nachdenkt, wenn er sich auf die kommenden Aufgaben freut, wenn er sich auf die nächsten Chancen freut und wenn er seine Leichtigkeit zurück hat. Und wenn sich so ein Thema gar nicht erst breit macht. Deshalb ist das natürlich perfekt für uns und für ihn“, schloss Tuchel.

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